Am 3. März wurde berichtet, dass der US-Senat mit überwältigender Mehrheit ein Wohnungsreformgesetz verabschiedet hat, das Beschränkungen für digitale Währungen der Zentralbanken enthält – ein legislativer Fortschritt, der tiefgreifende Auswirkungen auf den zukünftigen Entwicklungspfad des digitalen Dollars in den Vereinigten Staaten haben könnte. Das Gesetz wurde mit 84 Stimmen dafür und 6 dagegen angenommen, und eine so klare parteiübergreifende Unterstützung ist in den letzten Jahren bei wichtigen politischen Abstimmungen nicht üblich.
Die Gesetzgebung, genannt Road to Housing for the 21st Century Act, ist eine alternative Änderung zu H.R. 6644, die Wohnraumangebot, Wohnraumbezahlbarkeit und Finanzregulierung abdeckt. Der Gesetzentwurf, mitunterzeichnet vom Vorsitzenden des Senatsausschusses für Banken, Tim Scott, und Senatorin Elizabeth Warren, nimmt umfassende Anpassungen an der Wohnungspolitik und der Finanzregulierung vor.
Unter den vielen Bestimmungen ist diejenige, die die größte Aufmerksamkeit der Fintech- und Kryptobranche auf sich gezogen hat, die Regelung zu digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs). Artikel 10 des Gesetzes besagt eindeutig, dass die Federal Reserve keine digitale Währung der US-Zentralbank ohne ausdrückliche Genehmigung des Kongresses ausgeben darf. Diese Aussage wird als Festlegung einer neuen institutionellen Schwelle für das digitale Dollar-Programm interpretiert.
In den letzten Jahren haben US-Politiker hitzige Diskussionen über CBDCs geführt. Einige Gesetzgeber befürchten, dass digitale Zentralbankwährungen zu verstärkten finanziellen Überwachungsmöglichkeiten und Änderungen an bestehenden Banksystemen führen könnten und gleichzeitig potenzielle Herausforderungen für die Privatsphäre der Privatsphäre darstellen. Daher gibt es im Kongress eine klare Meinungsverschiedenheit über den regulatorischen Rahmen für digitale Dollar.
Neben den Bestimmungen zur digitalen Währung konzentriert sich der Kerninhalt des Gesetzes weiterhin auf die Wohnungsreform. Der Plan sieht vor, das Wohnungsangebot zu erweitern, Wohnungsunterstützungsprogramme zu optimieren, regulatorische Hürden abzubauen sowie die Regeln für vorgefertigten Wohnraum sowie den Zugang zu Hypotheken anzupassen. Befürworter glauben, dass diese Maßnahmen dazu beitragen werden, den langjährigen Wohnungsmangel in den Vereinigten Staaten zu lindern und die Umgebung für die Bewohner zum Kauf und Mieten zu verbessern.
Der Senat verabschiedete das Gesetz mit großem Vorsprung, was einen seltenen parteiübergreifenden Konsens in Wohnungsfragen zeigt. Da der Gesetzentwurf jedoch auch die Regulierung von Finanztechnologien betrifft, könnte es in der Beratungsphase des Repräsentantenhauses noch neue Diskussionen und Anpassungen geben.
Wenn der Gesetzgebungsprozess schließlich abgeschlossen ist, könnte das Gesetz nicht nur zu einer der wichtigsten Wohnungsreforminitiativen der Vereinigten Staaten der letzten Jahre werden, sondern auch als wichtiges politisches Signal für den Kongress in Bezug auf die Richtung des digitalen Dollars und der Zentralbank-Regulierung digitaler Währungen gesehen werden.
Verwandte Artikel
ETH fällt in 15 Minuten um 0,56 %: Institutionelle ETF-Zu- und Abflüsse sowie eine Verknappung der On-Chain-Liquidität dominieren die Kursbewegung
UBS erwartet, dass die Fed die Zinsen bis zum Jahresende um 50 Basispunkte senkt; Prognose für die 10-jährige US-Staatsanleiherendite bei 3,75%
Fed hält Zinssätze im April mit 99,5% Wahrscheinlichkeit wahrscheinlich unverändert, CME-Daten zeigen
Rate-Swap-Markt signalisiert eine nachgiebige Wende, Preissetzung für 15 Basispunkte Zinssenkungen der Fed bis Dezember
Hongkonger Interbank-Sätze steigen über alle Laufzeiten hinweg; Einmonats-HIBOR klettert auf 2,55%
Gouverneur der Bank von Japan Ueda: Der Konflikt im Nahen Osten stellt ein doppeltes Risiko für steigende Inflation und wirtschaftliche Verlangsamung dar