#深度创作营 Londoner letzte große Wette in der City of London: Wenn Revolut die Krone aufsetzt, sind Stablecoins kein Spielzeug mehr
Im Februar 2026 liegt London in einer seltsamen Aufregung in der Luft. Während die Eliten an Wall Street noch mit dem US OCC (Office of the Comptroller of the Currency) um die Lizenz für Payoneer und Crypto als nationales Trust-Bank spielen, haben die Briten auf der anderen Seite des Atlantiks bereits heimlich den Tisch umgestoßen. Die Financial Conduct Authority (FCA) hat keine aufwändigen Workshops veranstaltet, sondern vier Unternehmen – Revolut, Monee Financial Technologies, ReStabilise und VVTX – direkt in den „Digitalen Sandkasten“ gesteckt. Das ist kein gemütlicher Technologie-Pilot, sondern im Wesentlichen eine blutige Eintrittskarte Londons, um im Post-Brexit-Ära seine Position als globales Finanzzentrum zu sichern, eine Botschaft an die Web3-Welt. Paradoxerweise sind die Protagonisten, die diesmal in den „Sandkasten“ aufgenommen wurden, keine alten Banken in Anzügen, sondern einst als „Barbaren“ betrachtete Fintech-Startups.
Es ist kein Spielplatz, sondern ein Schachspiel mit angelegten Ketten
Lasst euch nicht vom Begriff „Sandkasten (Sandbox)“ täuschen, der kindlich klingt. Im regulatorischen Kontext ist der Sandkasten kein Ort, um Burgen zu bauen, sondern eine psychiatrische Isolationsstation mit weichen Matten an den Wänden und Scharfschützengewehren an der Decke. Die FCA hat aus 20 Bewerbungen diese vier Unternehmen ausgewählt, insbesondere Giganten wie Revolut, mit einem sehr klaren Ziel: Sie wollen in einer absolut kontrollierten Vakuumumgebung herausfinden, ob das wilde Tier Stablecoin seine Besitzer beißen wird. Das ist nicht nur ein technischer Test, sondern ein Experiment zur Machtverschiebung. Matthew Long, ein leitender Angestellter der FCA, spricht von „Vertrauensbildung“, doch bei genauerem Hinsehen liegt der Fokus des Tests auf Emission, Rücknahme-Mechanismen und Zahlungsabwicklung. Wo ist da Innovation? Es geht eindeutig um „Kontrolle“. Die FCA will prüfen, ob die Bilanzen dieser Nicht-Banken, wenn sie Milliarden Pfund in Chain-Code verwandeln und bei der 1:1-Geld-zu-Token-Umwandlung innerhalb von Millisekunden reagieren, wie Dominosteine einstürzen. Die Briten sind äußerst clever: Sie wollen Kryptowährungen nicht verbieten, aber sie dürfen keinen zweiten Terra/Luna-Skandal am Ufer der Themse erleben. Deshalb ist dieses Sandkastenspiel im Grunde eine Anprobe für Stablecoins in einem „Regulierungskorsett“, bei dem jeder Schritt auf der Kante des Erstickens erfolgt.
Wall Street schreibt noch PPT, London läuft schon den Code
Wenn man den Blickwinkel erhöht, erkennt man, dass dies eigentlich ein Spiel um Bestände zwischen G7-Staaten ist. Sehen wir uns die aktuelle Lage an: Die USA sind noch immer in einer philosophischen Debatte über die Definition, Payoneer, ein alter Zahlungsanbieter, muss für eine Stablecoin-Bank eine OCC-Lizenz beantragen, und der Genehmigungsprozess ist so langwierig wie ein Korsett; die EU hat mit dem umfangreichen, aber bürokratischen MiCA-Gesetz Schwierigkeiten, viele Unternehmen scheitern daran, und BVNK hat sich in Malta mühsam eine Zulassung erkämpft. Die Briten haben den cleversten Weg gewählt – agile Entwicklung. Die FCA plant, im Sommer 2026 eine endgültige Richtlinie zu veröffentlichen, eine Geschwindigkeit, die im traditionellen Finanzregulierungsbereich fast Lichtgeschwindigkeit ist. Die britische Regierung weiß genau: Nach dem Verlust des Zugangs zum EU-Binnenmarkt muss London neue Liquiditätsquellen finden. Stablecoins sind dieser Motor. Durch den Sandkasten zeigt Großbritannien der globalen Web3-Kapitalwelt: „Schaut nicht nach New York, um sich zu blamieren, oder nach Brüssel, um Formulare auszufüllen. Kommt nach London, hier könnt ihr legal Fiat in Token verwandeln – solange ihr unsere Ketten anlegt.“ Das ist ein äußerst pragmatisches Glücksspiel, bei dem gewettet wird, dass im kleinen Riss der Dollar-Hegemonie, das Pfund durch die Blockchain-Hülle wieder in die Blutgefäße der Welt fließen kann.
Der „Befehlswechsel“ bei Stablecoins: Vom Punk-Rebellen zum königlichen Hoflieferanten
Dieses Sandkastenspiel markiert das Ende einer Ära: Die Ideale der Krypto-Punks sind tot. Wenn Giganten wie Revolut mit Millionen Nutzern unter regulatorischer Beobachtung die Emission von Stablecoins testen, bedeutet das, dass Web3 sich endgültig vom „Werkzeug gegen das System“ zum „Teil des Systems“ entwickelt hat. Diejenigen, die einst davon träumten, die Zentralbank durch Code zu ersetzen, warten jetzt in der Schlange, um von ihr aufgenommen zu werden. Für normale Nutzer und Investoren ist das nicht nur eine gute Nachricht, sondern ein Signal. Die zukünftige Stablecoin-Landschaft wird nicht mehr von USDT und Offshore-Blackbox-Diensten beherrscht, sondern von diesen „seriösen“ Akteuren, die den Sandkasten durchlaufen haben und mit strengen Prüfungen sowie Rückkauf-Garantien ausgestattet sind. Großbritannien arbeitet an einem Standard für Obergrenzen beim Besitz, für die Verwahrung der Reserven und für Anti-Geldwäsche-Maßnahmen. Sobald dieser Standard im Sandkasten getestet wurde, wird er schnell zum Vorbild für die wichtigsten Volkswirtschaften der Welt. Dann ist Regulierung kein optionales Element mehr, sondern die einzige Überlebensgarantie. Revolut ist nur der erste, der den Sprung wagt, doch dahinter steht eine ganze Kette von globalen Zahlungsanbietern, die neu gestaltet wird. Man sieht, dass die sogenannte Finanzinnovation letztlich immer zu einem neuen Gericht auf dem Tisch der Interessengruppen wird – nur diesmal mit Blockchain als Besteck.
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EagleEye
· 2Std her
Wirklich bemerkenswert! Liebe die Qualität und den Einsatz
#深度创作营 Londoner letzte große Wette in der City of London: Wenn Revolut die Krone aufsetzt, sind Stablecoins kein Spielzeug mehr
Im Februar 2026 liegt London in einer seltsamen Aufregung in der Luft. Während die Eliten an Wall Street noch mit dem US OCC (Office of the Comptroller of the Currency) um die Lizenz für Payoneer und Crypto als nationales Trust-Bank spielen, haben die Briten auf der anderen Seite des Atlantiks bereits heimlich den Tisch umgestoßen. Die Financial Conduct Authority (FCA) hat keine aufwändigen Workshops veranstaltet, sondern vier Unternehmen – Revolut, Monee Financial Technologies, ReStabilise und VVTX – direkt in den „Digitalen Sandkasten“ gesteckt. Das ist kein gemütlicher Technologie-Pilot, sondern im Wesentlichen eine blutige Eintrittskarte Londons, um im Post-Brexit-Ära seine Position als globales Finanzzentrum zu sichern, eine Botschaft an die Web3-Welt. Paradoxerweise sind die Protagonisten, die diesmal in den „Sandkasten“ aufgenommen wurden, keine alten Banken in Anzügen, sondern einst als „Barbaren“ betrachtete Fintech-Startups.
Es ist kein Spielplatz, sondern ein Schachspiel mit angelegten Ketten
Lasst euch nicht vom Begriff „Sandkasten (Sandbox)“ täuschen, der kindlich klingt. Im regulatorischen Kontext ist der Sandkasten kein Ort, um Burgen zu bauen, sondern eine psychiatrische Isolationsstation mit weichen Matten an den Wänden und Scharfschützengewehren an der Decke. Die FCA hat aus 20 Bewerbungen diese vier Unternehmen ausgewählt, insbesondere Giganten wie Revolut, mit einem sehr klaren Ziel: Sie wollen in einer absolut kontrollierten Vakuumumgebung herausfinden, ob das wilde Tier Stablecoin seine Besitzer beißen wird. Das ist nicht nur ein technischer Test, sondern ein Experiment zur Machtverschiebung. Matthew Long, ein leitender Angestellter der FCA, spricht von „Vertrauensbildung“, doch bei genauerem Hinsehen liegt der Fokus des Tests auf Emission, Rücknahme-Mechanismen und Zahlungsabwicklung. Wo ist da Innovation? Es geht eindeutig um „Kontrolle“. Die FCA will prüfen, ob die Bilanzen dieser Nicht-Banken, wenn sie Milliarden Pfund in Chain-Code verwandeln und bei der 1:1-Geld-zu-Token-Umwandlung innerhalb von Millisekunden reagieren, wie Dominosteine einstürzen. Die Briten sind äußerst clever: Sie wollen Kryptowährungen nicht verbieten, aber sie dürfen keinen zweiten Terra/Luna-Skandal am Ufer der Themse erleben. Deshalb ist dieses Sandkastenspiel im Grunde eine Anprobe für Stablecoins in einem „Regulierungskorsett“, bei dem jeder Schritt auf der Kante des Erstickens erfolgt.
Wall Street schreibt noch PPT, London läuft schon den Code
Wenn man den Blickwinkel erhöht, erkennt man, dass dies eigentlich ein Spiel um Bestände zwischen G7-Staaten ist. Sehen wir uns die aktuelle Lage an: Die USA sind noch immer in einer philosophischen Debatte über die Definition, Payoneer, ein alter Zahlungsanbieter, muss für eine Stablecoin-Bank eine OCC-Lizenz beantragen, und der Genehmigungsprozess ist so langwierig wie ein Korsett; die EU hat mit dem umfangreichen, aber bürokratischen MiCA-Gesetz Schwierigkeiten, viele Unternehmen scheitern daran, und BVNK hat sich in Malta mühsam eine Zulassung erkämpft. Die Briten haben den cleversten Weg gewählt – agile Entwicklung.
Die FCA plant, im Sommer 2026 eine endgültige Richtlinie zu veröffentlichen, eine Geschwindigkeit, die im traditionellen Finanzregulierungsbereich fast Lichtgeschwindigkeit ist. Die britische Regierung weiß genau: Nach dem Verlust des Zugangs zum EU-Binnenmarkt muss London neue Liquiditätsquellen finden. Stablecoins sind dieser Motor. Durch den Sandkasten zeigt Großbritannien der globalen Web3-Kapitalwelt: „Schaut nicht nach New York, um sich zu blamieren, oder nach Brüssel, um Formulare auszufüllen. Kommt nach London, hier könnt ihr legal Fiat in Token verwandeln – solange ihr unsere Ketten anlegt.“ Das ist ein äußerst pragmatisches Glücksspiel, bei dem gewettet wird, dass im kleinen Riss der Dollar-Hegemonie, das Pfund durch die Blockchain-Hülle wieder in die Blutgefäße der Welt fließen kann.
Der „Befehlswechsel“ bei Stablecoins: Vom Punk-Rebellen zum königlichen Hoflieferanten
Dieses Sandkastenspiel markiert das Ende einer Ära: Die Ideale der Krypto-Punks sind tot. Wenn Giganten wie Revolut mit Millionen Nutzern unter regulatorischer Beobachtung die Emission von Stablecoins testen, bedeutet das, dass Web3 sich endgültig vom „Werkzeug gegen das System“ zum „Teil des Systems“ entwickelt hat. Diejenigen, die einst davon träumten, die Zentralbank durch Code zu ersetzen, warten jetzt in der Schlange, um von ihr aufgenommen zu werden. Für normale Nutzer und Investoren ist das nicht nur eine gute Nachricht, sondern ein Signal.
Die zukünftige Stablecoin-Landschaft wird nicht mehr von USDT und Offshore-Blackbox-Diensten beherrscht, sondern von diesen „seriösen“ Akteuren, die den Sandkasten durchlaufen haben und mit strengen Prüfungen sowie Rückkauf-Garantien ausgestattet sind. Großbritannien arbeitet an einem Standard für Obergrenzen beim Besitz, für die Verwahrung der Reserven und für Anti-Geldwäsche-Maßnahmen. Sobald dieser Standard im Sandkasten getestet wurde, wird er schnell zum Vorbild für die wichtigsten Volkswirtschaften der Welt. Dann ist Regulierung kein optionales Element mehr, sondern die einzige Überlebensgarantie.
Revolut ist nur der erste, der den Sprung wagt, doch dahinter steht eine ganze Kette von globalen Zahlungsanbietern, die neu gestaltet wird. Man sieht, dass die sogenannte Finanzinnovation letztlich immer zu einem neuen Gericht auf dem Tisch der Interessengruppen wird – nur diesmal mit Blockchain als Besteck.