BlackRock, Citadel und andere traditionelle Finanzriesen kaufen nacheinander DeFi-Governance-Token, möglicherweise um die Nutzung der zugrunde liegenden Infrastruktur zu sichern.
DeepTech TechFlow Nachrichten, 23. Februar: Laut The Block haben Anfang dieses Monats BlackRock, Citadel Securities und Apollo Global Management nacheinander ihre Kaufpläne für DeFi-Governance-Token bekannt gegeben. BlackRock hat über UniswapX sein tokenisiertes Staatsanleihen-Fonds BUIDL auf die Blockchain gebracht und UNI-Token gekauft; Citadel Securities unterstützt den Start der Zero-Blockchain von LayerZero und erwirbt ZRO-Token; Apollo oder seine verbundenen Unternehmen haben eine Vereinbarung mit Morpho getroffen, innerhalb von 48 Monaten bis zu 90 Millionen MORPHO-Token zu erwerben, was etwa 9 % des Gesamtangebots entspricht.
Mehrere Investoren sagten gegenüber The Block, dass die Motivation der genannten Institutionen, Governance-Token zu kaufen, nicht darin bestehe, sie als Portfolio-Asset zu halten, sondern um die Nutzung der zugrunde liegenden Infrastruktur zu sichern. Jake Brukhman, Gründer von CoinFund, bezeichnete dies als „Lieferantenbindung statt Asset-Allokation“, das heißt, die Token-Bestände sind direkt an die Infrastruktur gebunden, die diese Institutionen nutzen möchten. Lex Sokolin, Mitbegründer von Generative Ventures, erklärte, dass traditionelle Finanzinstitute „Fabriken“ seien, während der Krypto-Markt ihre „Verkaufsstellen“ für tokenisierte Produkte seien. Diese Maßnahmen seien eher Markenbekenntnisse als eine grundlegende Veränderung der Marktstruktur.
Mehrere Investoren sind der Ansicht, dass die treibenden Faktoren für den Eintritt dieser Institutionen in die Branche unter anderem die Abschaffung der SAB 121 Rechnungslegungsstandards Anfang 2025, die schrittweise Einstellung der Untersuchungen gegen Uniswap, Coinbase und Aave durch die SEC, die Etablierung eines bundesweiten Regulierungsrahmens für Stablecoins durch den „GENIUS Act“ sowie die Einstufung der meisten Governance-Token als Nicht-Wertpapiere im Rahmen des SEC-„Project Crypto“ sind. Das Eintreten institutioneller Gelder hat die Preise der DeFi-Token bisher nicht wesentlich steigen lassen. Die Investoren sind sich einig, dass die wichtigsten Treiber für die zukünftige Entwicklung darin bestehen, klare Wertschöpfungsmechanismen zwischen Token und Cashflows der Protokolle zu schaffen, die Zulassung von DeFi-ETFs voranzutreiben und die Umsetzung des „CLARITY Act“ zu fördern.
Für zukünftige Entwicklungen nannten mehrere Investoren, darunter Fidelity, Franklin D. Roosevelt, Goldman Sachs und JPMorgan Chase, potenzielle nächste Akteure. Der Fokus liegt auf Blue-Chip-Projekten im Zusammenhang mit Stablecoins, tokenisierten realen Vermögenswerten und Handelsinfrastruktur.
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BlackRock, Citadel und andere traditionelle Finanzriesen kaufen nacheinander DeFi-Governance-Token, möglicherweise um die Nutzung der zugrunde liegenden Infrastruktur zu sichern.
DeepTech TechFlow Nachrichten, 23. Februar: Laut The Block haben Anfang dieses Monats BlackRock, Citadel Securities und Apollo Global Management nacheinander ihre Kaufpläne für DeFi-Governance-Token bekannt gegeben. BlackRock hat über UniswapX sein tokenisiertes Staatsanleihen-Fonds BUIDL auf die Blockchain gebracht und UNI-Token gekauft; Citadel Securities unterstützt den Start der Zero-Blockchain von LayerZero und erwirbt ZRO-Token; Apollo oder seine verbundenen Unternehmen haben eine Vereinbarung mit Morpho getroffen, innerhalb von 48 Monaten bis zu 90 Millionen MORPHO-Token zu erwerben, was etwa 9 % des Gesamtangebots entspricht.
Mehrere Investoren sagten gegenüber The Block, dass die Motivation der genannten Institutionen, Governance-Token zu kaufen, nicht darin bestehe, sie als Portfolio-Asset zu halten, sondern um die Nutzung der zugrunde liegenden Infrastruktur zu sichern. Jake Brukhman, Gründer von CoinFund, bezeichnete dies als „Lieferantenbindung statt Asset-Allokation“, das heißt, die Token-Bestände sind direkt an die Infrastruktur gebunden, die diese Institutionen nutzen möchten. Lex Sokolin, Mitbegründer von Generative Ventures, erklärte, dass traditionelle Finanzinstitute „Fabriken“ seien, während der Krypto-Markt ihre „Verkaufsstellen“ für tokenisierte Produkte seien. Diese Maßnahmen seien eher Markenbekenntnisse als eine grundlegende Veränderung der Marktstruktur.
Mehrere Investoren sind der Ansicht, dass die treibenden Faktoren für den Eintritt dieser Institutionen in die Branche unter anderem die Abschaffung der SAB 121 Rechnungslegungsstandards Anfang 2025, die schrittweise Einstellung der Untersuchungen gegen Uniswap, Coinbase und Aave durch die SEC, die Etablierung eines bundesweiten Regulierungsrahmens für Stablecoins durch den „GENIUS Act“ sowie die Einstufung der meisten Governance-Token als Nicht-Wertpapiere im Rahmen des SEC-„Project Crypto“ sind. Das Eintreten institutioneller Gelder hat die Preise der DeFi-Token bisher nicht wesentlich steigen lassen. Die Investoren sind sich einig, dass die wichtigsten Treiber für die zukünftige Entwicklung darin bestehen, klare Wertschöpfungsmechanismen zwischen Token und Cashflows der Protokolle zu schaffen, die Zulassung von DeFi-ETFs voranzutreiben und die Umsetzung des „CLARITY Act“ zu fördern.
Für zukünftige Entwicklungen nannten mehrere Investoren, darunter Fidelity, Franklin D. Roosevelt, Goldman Sachs und JPMorgan Chase, potenzielle nächste Akteure. Der Fokus liegt auf Blue-Chip-Projekten im Zusammenhang mit Stablecoins, tokenisierten realen Vermögenswerten und Handelsinfrastruktur.