Indo-US-Handelsabkommen gefährdet, da die Opposition nach SCOTUS-Entscheidung Aufpause fordert
Investing.com
Sa., 21. Februar 2026 um 19:43 Uhr MEZ 2 Min. Lesezeit
Investing.com – Die Handelslandschaft Indiens ist nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, Präsident Trumps jüngstes Zollregime für ungültig zu erklären, durcheinander geraten. Die Opposition Indiens, angeführt von Jairam Ramesh von der Kongresspartei, fordert nun, dass die Regierung von Premierminister Narendra Modi das aktuelle Indo-US-Handelsabkommen vorübergehend aussetzt. Die Opposition argumentiert, dass die rechtliche Wende in Washington eine vollständige Neuverhandlung erforderlich macht.
Unter dem vorherigen Übergangsabkommen hatte Indien eine Senkung der Zölle auf 18 % (von 25 %) erreicht und punitive Zölle abgeschafft. Doch mit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, diese spezifischen Zölle aufzuheben, und Trumps Kurswechsel zu einer globalen einheitlichen Zollrate von 10 %, ist der „gegenseitige“ Vorteil, für den Indien gekämpft hatte, größtenteils verschwunden. Ajay Sahai vom Federation of Indian Export Organisations stellt fest, dass zwar die „Chancengleichheit“ wiederhergestellt wurde, das spezielle Abkommen Indiens jedoch nun praktisch obsolet ist.
Indien strebt „erschwingliche KI“-Zentrumstatus im Zuge von Handelskonflikten an
Während die Handelsspannungen schwelen, setzt Premierminister Modi verstärkt auf Technologie als wichtigsten Wachstumsmotor des Landes. Bei einem hochkarätigen Gipfel in Neu-Delhi in diesem Monat bekräftigte Modi Indiens globale Ambitionen und positionierte das Land als das weltweit führende Zentrum für „erschwingliche KI“. Der Premierminister nutzt Indiens riesigen Pool an Software-Talenten und umfangreichen Datensätzen, um zu argumentieren, dass das Land KI-Lösungen zu einem Bruchteil der Kosten westlicher Länder anbieten kann.
Der Vorstoß zur Dominanz im Bereich KI folgt auf ein herausforderndes Jahr für die Regierung, signalisiert aber eine strategische Neuausrichtung: Wenn der traditionelle Handel mit Waren durch wechselnde US-Zölle erschwert wird, will Indien im digitalen Wirtschaftssystem führend sein. Durch die Demokratisierung von KI und den Aufbau von „KI für alle“ hofft die Regierung, globale Investitionen anzuziehen und Indiens Rolle als Technologiegroßmacht zu festigen, selbst wenn die bisherigen Handelsabkommen eine obligatorische „Neustartphase“ durchlaufen.
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Indo-US-Handelsabkommen in Gefahr, da die Opposition nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs eine Pause fordert
Indo-US-Handelsabkommen gefährdet, da die Opposition nach SCOTUS-Entscheidung Aufpause fordert
Investing.com
Sa., 21. Februar 2026 um 19:43 Uhr MEZ 2 Min. Lesezeit
Investing.com – Die Handelslandschaft Indiens ist nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, Präsident Trumps jüngstes Zollregime für ungültig zu erklären, durcheinander geraten. Die Opposition Indiens, angeführt von Jairam Ramesh von der Kongresspartei, fordert nun, dass die Regierung von Premierminister Narendra Modi das aktuelle Indo-US-Handelsabkommen vorübergehend aussetzt. Die Opposition argumentiert, dass die rechtliche Wende in Washington eine vollständige Neuverhandlung erforderlich macht.
Unter dem vorherigen Übergangsabkommen hatte Indien eine Senkung der Zölle auf 18 % (von 25 %) erreicht und punitive Zölle abgeschafft. Doch mit der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, diese spezifischen Zölle aufzuheben, und Trumps Kurswechsel zu einer globalen einheitlichen Zollrate von 10 %, ist der „gegenseitige“ Vorteil, für den Indien gekämpft hatte, größtenteils verschwunden. Ajay Sahai vom Federation of Indian Export Organisations stellt fest, dass zwar die „Chancengleichheit“ wiederhergestellt wurde, das spezielle Abkommen Indiens jedoch nun praktisch obsolet ist.
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Während die Handelsspannungen schwelen, setzt Premierminister Modi verstärkt auf Technologie als wichtigsten Wachstumsmotor des Landes. Bei einem hochkarätigen Gipfel in Neu-Delhi in diesem Monat bekräftigte Modi Indiens globale Ambitionen und positionierte das Land als das weltweit führende Zentrum für „erschwingliche KI“. Der Premierminister nutzt Indiens riesigen Pool an Software-Talenten und umfangreichen Datensätzen, um zu argumentieren, dass das Land KI-Lösungen zu einem Bruchteil der Kosten westlicher Länder anbieten kann.
Der Vorstoß zur Dominanz im Bereich KI folgt auf ein herausforderndes Jahr für die Regierung, signalisiert aber eine strategische Neuausrichtung: Wenn der traditionelle Handel mit Waren durch wechselnde US-Zölle erschwert wird, will Indien im digitalen Wirtschaftssystem führend sein. Durch die Demokratisierung von KI und den Aufbau von „KI für alle“ hofft die Regierung, globale Investitionen anzuziehen und Indiens Rolle als Technologiegroßmacht zu festigen, selbst wenn die bisherigen Handelsabkommen eine obligatorische „Neustartphase“ durchlaufen.
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