Arbitrage an der Börse – eine der attraktivsten Strategien für Trader, die nach Möglichkeiten suchen, Gewinne ohne übermäßiges Risiko zu erzielen. Dieses Handelssystem basiert auf der Nutzung von Preisunterschieden desselben Vermögenswerts auf verschiedenen Märkten oder zwischen unterschiedlichen Vertragstypen.
Das Wesen des Arbitrage: Wie funktioniert risikofreier Handel
Arbitrage ist eine Anlagestrategie, die es ermöglicht, kurzfristige Preisabweichungen zu fixieren. Im Kryptowährungsmarkt kann dies zwischen dem Spotmarkt und dem Derivatemarkt (Futures, unbefristete Verträge) oder zwischen verschiedenen Börsen erfolgen.
Die Grundidee ist einfach: Wenn derselbe Vermögenswert auf einem Markt günstiger und auf einem anderen teurer ist, kann der Trader gleichzeitig kaufen, wo es billiger ist, und verkaufen, wo es teurer ist, und so an der Differenz verdienen. Der wichtigste Vorteil ist die Minimierung des Marktrisikos durch Hedging der Positionen in entgegengesetzten Richtungen.
Finanzarbitrage: Gewinn durch Finanzierungsraten
Eine der beliebtesten Methoden, Arbitrage an der Börse anzuwenden, ist die Nutzung von Unterschieden in den Finanzierungsraten zwischen dem Spotmarkt und dem Markt für unbefristete Verträge.
Wie funktioniert das? Wenn auf dem Markt die Käufer dominieren, ist die Finanzierungsrate positiv. Das bedeutet, dass Trader mit Long-Positionen eine Gebühr an Trader mit Short-Positionen zahlen. Schlaue Marktteilnehmer können daraus Profit schlagen: Sie kaufen gleichzeitig den Vermögenswert auf dem Spotmarkt und eröffnen eine Short-Position im unbefristeten Vertrag mit derselben Summe. Steigt der Preis auf 31.000 USDT, ergibt sich ein Gewinn von 1.000 USDT auf dem Spot, während der Short-Trade einen Verlust von 1.000 USDT verursacht. Der Trader erhält jedoch die Finanzierungsgebühr – dies nennt man positiven Arbitrage.
Praktisches Beispiel: Angenommen, der unbefristete Vertrag BTCUSDT hat eine Finanzierungsrate von +0,01 % pro Stunde. Der Investor kauft 1 BTC auf dem Spotmarkt für 30.000 USDT und eröffnet gleichzeitig eine Short-Position auf 1 BTC im unbefristeten Vertrag. Wenn der Preis auf 31.000 USDT steigt, beträgt der Gewinn auf dem Spot 1.000 USDT, der Verlust im Short 1.000 USDT. Der Trader profitiert jedoch von der Finanzierungsrate und verdient an der Gebühr.
Wenn die Finanzierungsrate negativ ist (viele Verkäufer, wenige Käufer), ändert sich die Logik: Der Trader eröffnet eine Short-Position auf dem Spot und eine Long-Position im Vertrag, und erhält die Finanzierungsgebühr in umgekehrter Richtung.
Spread-Arbitrage: Profit durch Preisunterschiede
Der zweite Haupttyp des Arbitragehandels an der Börse ist der Handel basierend auf Spreads zwischen verschiedenen Vertragstypen oder Märkten.
Wenn der Preis für BTC auf dem Spotmarkt niedriger ist als der Preis des Futures-Kontrakts BTCUSDC, entsteht eine Arbitragemöglichkeit. Der Trader kann BTC günstiger auf dem Spot kaufen und gleichzeitig teurer im Futures-Kontrakt verkaufen. Wenn der Vertrag dem Fälligkeitsdatum näherkommt, wird der Futures-Preis mit dem Spotpreis zusammenlaufen, und der Spread wird sich verringern, was eine Gewinnsicherung ermöglicht.
Diese Methode ist besonders attraktiv für Großaufträge, da sie die Kosten steuert und Slippage bei der Ausführung vermeidet.
Wichtige Merkmale des modernen Arbitrage-Handels
Arbitrage-Tools auf professionellen Börsen bieten einige Innovationen für den Komfort der Trader:
Echtzeit-Überwachung der Möglichkeiten. Handelspaare werden nach Höhe der Finanzierungsraten oder Spreads gerankt. So können schnell die vielversprechendsten Geschäfte gefunden werden, ohne alle Optionen manuell überwachen zu müssen.
Gleichzeitiges Platzieren von Orders. Das System ermöglicht das gleichzeitige Setzen von Orders auf beiden Märkten mit hoher Ausführungsgeschwindigkeit, um Slippage und Verzögerungen zu vermeiden, die die Gewinne schmälern könnten.
Automatisches Rebalancing. Wenn eine Order auf einer Seite teilweise ausgeführt wird und auf der anderen vollständig, passt das System die Positionen automatisch alle 2 Sekunden mit Marktorders an. Das ist entscheidend, um Liquidationsrisiken zu minimieren.
Flexibilität bei der Sicherheitenstellung. Für Arbitrage können mehr als 80 verschiedene Vermögenswerte als Margin genutzt werden, was den Tradern eine größere Flexibilität bei der Kapitalverwaltung bietet.
So beginnt man mit Arbitrage: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Schritt 1: Asset-Auswahl. Gehen Sie zum Handelsinstrumentenbereich und suchen Sie nach Arbitrage. Überprüfen Sie die Rangliste der Handelspaare nach Finanzierungsraten oder Spreads, wählen Sie den attraktivsten Vermögenswert aus.
Schritt 2: Bestimmung der Richtung. Entscheiden Sie, ob Sie Long oder Short bei der ersten Pairing eröffnen. Das System setzt automatisch die entgegengesetzte Richtung für die zweite Pairing. Beachten Sie, dass die Volumina auf beiden Seiten gleich sein müssen.
Schritt 3: Wahl des Ordertyps. Entscheiden Sie, ob Sie Limit- oder Market-Orders verwenden. Beim Eingeben des Preises werden die aktuelle Finanzierungsrate oder der Spread angezeigt – das hilft, die potenzielle Gewinnmarge abzuschätzen.
Schritt 4: Eingabe des Volumens und Aktivierung des Rebalancings. Geben Sie die Ordergröße ein – das System setzt automatisch das entsprechende Volumen für den zweiten Teil. Aktivieren Sie die Smart-Rebalancing-Funktion (in der Regel standardmäßig aktiviert).
Schritt 5: Bestätigung und Überwachung. Führen Sie den Handel durch, indem Sie auf die Bestätigungs-Schaltfläche klicken. Danach verfolgen Sie die Ausführung im Bereich der offenen Orders.
Schritt 6: Positionsmanagement. Nach vollständiger Ausführung der Orders können Sie Ihre Positionen in Verträgen und die Vermögenswerte auf dem Spot-Konto sehen. Die Einnahmen aus den Finanzierungsraten werden im Transaktionsjournal angezeigt.
Risiken und Besonderheiten des Arbitrage-Handels
Obwohl Arbitrage als risikoarme Strategie gilt, lassen sich Risiken nicht vollständig ausschließen:
Liquidationsrisiko bei teilweiser Ausführung. Wenn Orders ungleichmäßig ausgeführt werden, kann ein Ungleichgewicht zwischen den Positionen entstehen, was das Liquidationsrisiko erhöht. Deshalb ist das automatische Rebalancing so wichtig.
Slippage beim Rebalancing. Wenn das System Marktorders zur Angleichung der Positionen platziert, kann der Preis vom ursprünglichen abweichen, was die Gewinnmarge verringert.
Unzureichende Margin. Wenn auf dem Konto nicht genügend freie Margin vorhanden ist, um gleichzeitig Positionen auf beiden Märkten zu eröffnen, wird die Order nicht ausgeführt.
Verantwortung für Positionsmanagement. Arbitrage-Tools schließen Positionen nicht automatisch. Der Trader ist selbst für das rechtzeitige Management und Schließen der Trades verantwortlich.
Wann man Arbitrage an der Börse nutzt
Arbitrage ist besonders nützlich in folgenden Situationen:
Bei deutlich sichtbarem Spread zwischen Handelspaaren, um kurzfristige Abweichungen zu fixieren und Slippage zu verringern.
Beim Handel mit großen Volumina. Das gleichzeitige Platzieren von Orders minimiert den Einfluss auf den Markt und steuert die Kosten.
Bei komplexen Multi-Stage-Strategien oder wenn mehrere Positionen gleichzeitig mit hoher Präzision geschlossen werden sollen.
Bei volatilen Märkten, um schnell zu handeln und die Chance auf eine Schließung des Spreads zu sichern.
Potenzielle Gewinnberechnung
Zur Bewertung der Attraktivität des Arbitrage-Handels werden einige Schlüsselkennzahlen herangezogen:
Spread = Verkaufspreis des Vermögenswerts – Kaufpreis des Vermögenswerts
Jährliche Rendite (APR) bei der Finanzierungsrate = (Gesamtrate der Finanzierung über 3 Tage) / 3 × 365 / 2
Jährliche Rendite auf den Spread = (aktueller Spread) / (maximale Laufzeit bis zum Ablauf) × 365 / 2
Diese Berechnungen helfen, die Rentabilität schnell einzuschätzen und die profitabelsten Möglichkeiten zu identifizieren.
Häufig gestellte Fragen zum Arbitrage-Handel
Kann Arbitrage zum Schließen bestehender Positionen genutzt werden?
Ja, die Tools erlauben sowohl das gleichzeitige Eröffnen als auch das Schließen von Positionen auf beiden Märkten.
Wie erkennt man, wann das Rebalancing endet?
Die Funktion läuft 24 Stunden nach Aktivierung. Wenn die Orders in dieser Zeit nicht vollständig ausgeführt werden, storniert das System automatisch die verbleibenden Orders und stoppt.
Was passiert, wenn ich eine Order auf einer Seite storniere?
Wenn das Rebalancing aktiviert ist, führt die Stornierung einer Order auf einer Seite automatisch zur Stornierung der Gegenorder und zum Stoppen der Strategie. Ist das Rebalancing deaktiviert, laufen die Orders unabhängig voneinander.
Warum wurde meine Order nicht ausgeführt?
Hauptursache ist unzureichende freie Margin auf dem Konto für die gleichzeitige Eröffnung beider Positionen. Versuchen Sie, die Ordergröße zu verringern.
Was ist der Unterschied zwischen positiver und negativer Arbitrage?
Bei positiver Finanzierungsrate kaufen Sie auf dem Spotmarkt und eröffnen eine Short-Position im Vertrag. Bei negativer Rate eröffnen Sie eine Short-Position auf dem Spot und eine Long-Position im Vertrag. Die Richtung hängt davon ab, wer die Finanzierungsgebühr zahlt.
So stellt Arbitrage an der Börse ein mächtiges Werkzeug dar, um auf dem Kryptowährungsmarkt Gewinne zu erzielen, erfordert jedoch ein Verständnis seiner Mechanik und eine ständige Risikoüberwachung.
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Kryptowährungs-Arbitrage an der Börse: Das vollständige Handbuch für den Handel
Arbitrage an der Börse – eine der attraktivsten Strategien für Trader, die nach Möglichkeiten suchen, Gewinne ohne übermäßiges Risiko zu erzielen. Dieses Handelssystem basiert auf der Nutzung von Preisunterschieden desselben Vermögenswerts auf verschiedenen Märkten oder zwischen unterschiedlichen Vertragstypen.
Das Wesen des Arbitrage: Wie funktioniert risikofreier Handel
Arbitrage ist eine Anlagestrategie, die es ermöglicht, kurzfristige Preisabweichungen zu fixieren. Im Kryptowährungsmarkt kann dies zwischen dem Spotmarkt und dem Derivatemarkt (Futures, unbefristete Verträge) oder zwischen verschiedenen Börsen erfolgen.
Die Grundidee ist einfach: Wenn derselbe Vermögenswert auf einem Markt günstiger und auf einem anderen teurer ist, kann der Trader gleichzeitig kaufen, wo es billiger ist, und verkaufen, wo es teurer ist, und so an der Differenz verdienen. Der wichtigste Vorteil ist die Minimierung des Marktrisikos durch Hedging der Positionen in entgegengesetzten Richtungen.
Finanzarbitrage: Gewinn durch Finanzierungsraten
Eine der beliebtesten Methoden, Arbitrage an der Börse anzuwenden, ist die Nutzung von Unterschieden in den Finanzierungsraten zwischen dem Spotmarkt und dem Markt für unbefristete Verträge.
Wie funktioniert das? Wenn auf dem Markt die Käufer dominieren, ist die Finanzierungsrate positiv. Das bedeutet, dass Trader mit Long-Positionen eine Gebühr an Trader mit Short-Positionen zahlen. Schlaue Marktteilnehmer können daraus Profit schlagen: Sie kaufen gleichzeitig den Vermögenswert auf dem Spotmarkt und eröffnen eine Short-Position im unbefristeten Vertrag mit derselben Summe. Steigt der Preis auf 31.000 USDT, ergibt sich ein Gewinn von 1.000 USDT auf dem Spot, während der Short-Trade einen Verlust von 1.000 USDT verursacht. Der Trader erhält jedoch die Finanzierungsgebühr – dies nennt man positiven Arbitrage.
Praktisches Beispiel: Angenommen, der unbefristete Vertrag BTCUSDT hat eine Finanzierungsrate von +0,01 % pro Stunde. Der Investor kauft 1 BTC auf dem Spotmarkt für 30.000 USDT und eröffnet gleichzeitig eine Short-Position auf 1 BTC im unbefristeten Vertrag. Wenn der Preis auf 31.000 USDT steigt, beträgt der Gewinn auf dem Spot 1.000 USDT, der Verlust im Short 1.000 USDT. Der Trader profitiert jedoch von der Finanzierungsrate und verdient an der Gebühr.
Wenn die Finanzierungsrate negativ ist (viele Verkäufer, wenige Käufer), ändert sich die Logik: Der Trader eröffnet eine Short-Position auf dem Spot und eine Long-Position im Vertrag, und erhält die Finanzierungsgebühr in umgekehrter Richtung.
Spread-Arbitrage: Profit durch Preisunterschiede
Der zweite Haupttyp des Arbitragehandels an der Börse ist der Handel basierend auf Spreads zwischen verschiedenen Vertragstypen oder Märkten.
Wenn der Preis für BTC auf dem Spotmarkt niedriger ist als der Preis des Futures-Kontrakts BTCUSDC, entsteht eine Arbitragemöglichkeit. Der Trader kann BTC günstiger auf dem Spot kaufen und gleichzeitig teurer im Futures-Kontrakt verkaufen. Wenn der Vertrag dem Fälligkeitsdatum näherkommt, wird der Futures-Preis mit dem Spotpreis zusammenlaufen, und der Spread wird sich verringern, was eine Gewinnsicherung ermöglicht.
Diese Methode ist besonders attraktiv für Großaufträge, da sie die Kosten steuert und Slippage bei der Ausführung vermeidet.
Wichtige Merkmale des modernen Arbitrage-Handels
Arbitrage-Tools auf professionellen Börsen bieten einige Innovationen für den Komfort der Trader:
Echtzeit-Überwachung der Möglichkeiten. Handelspaare werden nach Höhe der Finanzierungsraten oder Spreads gerankt. So können schnell die vielversprechendsten Geschäfte gefunden werden, ohne alle Optionen manuell überwachen zu müssen.
Gleichzeitiges Platzieren von Orders. Das System ermöglicht das gleichzeitige Setzen von Orders auf beiden Märkten mit hoher Ausführungsgeschwindigkeit, um Slippage und Verzögerungen zu vermeiden, die die Gewinne schmälern könnten.
Automatisches Rebalancing. Wenn eine Order auf einer Seite teilweise ausgeführt wird und auf der anderen vollständig, passt das System die Positionen automatisch alle 2 Sekunden mit Marktorders an. Das ist entscheidend, um Liquidationsrisiken zu minimieren.
Flexibilität bei der Sicherheitenstellung. Für Arbitrage können mehr als 80 verschiedene Vermögenswerte als Margin genutzt werden, was den Tradern eine größere Flexibilität bei der Kapitalverwaltung bietet.
So beginnt man mit Arbitrage: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Schritt 1: Asset-Auswahl. Gehen Sie zum Handelsinstrumentenbereich und suchen Sie nach Arbitrage. Überprüfen Sie die Rangliste der Handelspaare nach Finanzierungsraten oder Spreads, wählen Sie den attraktivsten Vermögenswert aus.
Schritt 2: Bestimmung der Richtung. Entscheiden Sie, ob Sie Long oder Short bei der ersten Pairing eröffnen. Das System setzt automatisch die entgegengesetzte Richtung für die zweite Pairing. Beachten Sie, dass die Volumina auf beiden Seiten gleich sein müssen.
Schritt 3: Wahl des Ordertyps. Entscheiden Sie, ob Sie Limit- oder Market-Orders verwenden. Beim Eingeben des Preises werden die aktuelle Finanzierungsrate oder der Spread angezeigt – das hilft, die potenzielle Gewinnmarge abzuschätzen.
Schritt 4: Eingabe des Volumens und Aktivierung des Rebalancings. Geben Sie die Ordergröße ein – das System setzt automatisch das entsprechende Volumen für den zweiten Teil. Aktivieren Sie die Smart-Rebalancing-Funktion (in der Regel standardmäßig aktiviert).
Schritt 5: Bestätigung und Überwachung. Führen Sie den Handel durch, indem Sie auf die Bestätigungs-Schaltfläche klicken. Danach verfolgen Sie die Ausführung im Bereich der offenen Orders.
Schritt 6: Positionsmanagement. Nach vollständiger Ausführung der Orders können Sie Ihre Positionen in Verträgen und die Vermögenswerte auf dem Spot-Konto sehen. Die Einnahmen aus den Finanzierungsraten werden im Transaktionsjournal angezeigt.
Risiken und Besonderheiten des Arbitrage-Handels
Obwohl Arbitrage als risikoarme Strategie gilt, lassen sich Risiken nicht vollständig ausschließen:
Liquidationsrisiko bei teilweiser Ausführung. Wenn Orders ungleichmäßig ausgeführt werden, kann ein Ungleichgewicht zwischen den Positionen entstehen, was das Liquidationsrisiko erhöht. Deshalb ist das automatische Rebalancing so wichtig.
Slippage beim Rebalancing. Wenn das System Marktorders zur Angleichung der Positionen platziert, kann der Preis vom ursprünglichen abweichen, was die Gewinnmarge verringert.
Unzureichende Margin. Wenn auf dem Konto nicht genügend freie Margin vorhanden ist, um gleichzeitig Positionen auf beiden Märkten zu eröffnen, wird die Order nicht ausgeführt.
Verantwortung für Positionsmanagement. Arbitrage-Tools schließen Positionen nicht automatisch. Der Trader ist selbst für das rechtzeitige Management und Schließen der Trades verantwortlich.
Wann man Arbitrage an der Börse nutzt
Arbitrage ist besonders nützlich in folgenden Situationen:
Bei deutlich sichtbarem Spread zwischen Handelspaaren, um kurzfristige Abweichungen zu fixieren und Slippage zu verringern.
Beim Handel mit großen Volumina. Das gleichzeitige Platzieren von Orders minimiert den Einfluss auf den Markt und steuert die Kosten.
Bei komplexen Multi-Stage-Strategien oder wenn mehrere Positionen gleichzeitig mit hoher Präzision geschlossen werden sollen.
Bei volatilen Märkten, um schnell zu handeln und die Chance auf eine Schließung des Spreads zu sichern.
Potenzielle Gewinnberechnung
Zur Bewertung der Attraktivität des Arbitrage-Handels werden einige Schlüsselkennzahlen herangezogen:
Spread = Verkaufspreis des Vermögenswerts – Kaufpreis des Vermögenswerts
Relativer Spread (%) = (Verkaufspreis – Kaufpreis) / Verkaufspreis × 100 %
Jährliche Rendite (APR) bei der Finanzierungsrate = (Gesamtrate der Finanzierung über 3 Tage) / 3 × 365 / 2
Jährliche Rendite auf den Spread = (aktueller Spread) / (maximale Laufzeit bis zum Ablauf) × 365 / 2
Diese Berechnungen helfen, die Rentabilität schnell einzuschätzen und die profitabelsten Möglichkeiten zu identifizieren.
Häufig gestellte Fragen zum Arbitrage-Handel
Kann Arbitrage zum Schließen bestehender Positionen genutzt werden?
Ja, die Tools erlauben sowohl das gleichzeitige Eröffnen als auch das Schließen von Positionen auf beiden Märkten.
Wie erkennt man, wann das Rebalancing endet?
Die Funktion läuft 24 Stunden nach Aktivierung. Wenn die Orders in dieser Zeit nicht vollständig ausgeführt werden, storniert das System automatisch die verbleibenden Orders und stoppt.
Was passiert, wenn ich eine Order auf einer Seite storniere?
Wenn das Rebalancing aktiviert ist, führt die Stornierung einer Order auf einer Seite automatisch zur Stornierung der Gegenorder und zum Stoppen der Strategie. Ist das Rebalancing deaktiviert, laufen die Orders unabhängig voneinander.
Warum wurde meine Order nicht ausgeführt?
Hauptursache ist unzureichende freie Margin auf dem Konto für die gleichzeitige Eröffnung beider Positionen. Versuchen Sie, die Ordergröße zu verringern.
Was ist der Unterschied zwischen positiver und negativer Arbitrage?
Bei positiver Finanzierungsrate kaufen Sie auf dem Spotmarkt und eröffnen eine Short-Position im Vertrag. Bei negativer Rate eröffnen Sie eine Short-Position auf dem Spot und eine Long-Position im Vertrag. Die Richtung hängt davon ab, wer die Finanzierungsgebühr zahlt.
So stellt Arbitrage an der Börse ein mächtiges Werkzeug dar, um auf dem Kryptowährungsmarkt Gewinne zu erzielen, erfordert jedoch ein Verständnis seiner Mechanik und eine ständige Risikoüberwachung.