Kleine Verschiebungen sind wichtig: Wie die Ölpreise auf Lagerbestandsdaten und geopolitische Spannungen reagieren

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Die Ölpreise bewegten sich am Mittwoch moderat und blieben nach dem nahezu 2%igen Anstieg in der vorherigen Sitzung, der durch eskalierende geopolitische Risiken zwischen den USA und dem Iran getrieben wurde, kaum verändert. Während die Verluste begrenzt blieben, nahm der Markt weiterhin widersprüchliche Signale sowohl von Angebotsdaten als auch von erhöhten regionalen Spannungen auf.

Geopolitische Risiken schüren Marktvorsicht

Der jüngste Anstieg der Spannungen zwischen den USA und dem Iran war der Haupttreiber für den Aufwärtstrend bei Öl. Ein US-Kampfflugzeug schoss eine iranische Drohne ab, die sich einem amerikanischen Flugzeugträger im Arabischen Meer näherte, was eine direkte Konfrontation markierte. Darauf folgten Berichte, wonach iranische Schnellboote sich einem US-geflaggten Tanker im Hormuzstraßensystem näherten, was die Sorgen um mögliche Versorgungsausfälle aus dem ölreichen Nahen Osten weiter verstärkte. Präsident Donald Trump deutete an, dass Washington derzeit Verhandlungen mit dem Iran führt, Details dazu wurden jedoch nur spärlich bekannt gegeben. Diese zunehmenden geopolitischen Risiken haben die Befürchtungen verstärkt, dass es zu Versorgungsausfällen in einer der wichtigsten Ölregionen der Welt kommen könnte.

Lagerbestände sinken und setzen Preisuntergrenze

Marktteilnehmer nahmen die unterstützenden Angebotsdaten zur Kenntnis, die dazu beitrugen, Abwärtsverluste zu begrenzen. Das American Petroleum Institute berichtete, dass die US-Ölbestände in der Woche bis zum 30. Januar um 11,08 Millionen Barrel gefallen sind. Dieser Rückgang zeigt, dass selbst kleine Maßnahmen bei der Stabilisierung der Preise eine Rolle spielen – der Rückgang war ausreichend, um Verkaufsdruck zu begrenzen, was zeigt, wie geringfügige Änderungen im Angebot die Marktstimmung maßgeblich beeinflussen können. Die Benchmark-Brent-Rohöl-Futures schlossen nur 0,1% niedriger bei 67,24 USD pro Barrel, während die WTI-Rohöl-Futures noch stabiler blieben und praktisch unverändert bei 63,16 USD notierten.

Diplomatische Gespräche rücken näher, während Verhandlungen voranschreiten

Neben den unmittelbaren Marktdynamiken bereiten sich sowohl Washington als auch Teheran auf geplante Gespräche in dieser Woche vor. Das iranische Außenministerium bestätigte, dass die Vorbereitungen laufen und Beratungen im Gange sind, um den endgültigen Veranstaltungsort festzulegen. Berichten zufolge hat Teheran darum gebeten, die Gespräche in Oman und nicht in der Türkei abzuhalten – ein Detail, das die komplexe diplomatische Choreografie rund um diese Verhandlungen unterstreicht. Diese Diskussionen könnten entscheidend sein, um zu bestimmen, ob die regionalen Spannungen sich entspannen, was natürlich die Richtung der Ölpreise in den kommenden Wochen beeinflussen würde.

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