Partnerprogramm einer globalen Anwaltskanzlei White & Case. Laura Kathryn Menn teilte vor allem eine interessante Prognose für die zukünftigen Initial Public Offerings im Krypto-Sektor. Ihrer Einschätzung nach war 2025 nur eine Präludie, während der eigentliche Test für die Widerstandsfähigkeit dieser Asset-Klasse im Jahr 2026 auf den Markt warten wird. In diesem Stadium werden Investoren endgültig entscheiden können, ob IPOs digitaler Vermögenswerte ein langfristiger Trend oder eine zyklische Erscheinung sind, die nur bei einem boomenden Markt wächst.
2025: Das Jahr der öffentlichen Debüts von Krypto-Unternehmen
Das vergangene Jahr war für Krypto-Emittenten auf dem Weg zu öffentlichen Märkten ereignisreich. Mehrere Schlüsselereignisse waren Debüts an Börsen:
Circle (CRCL) — Emittent von Stablecoins — führte im Juni 2025 ein IPO durch
Bullish (BLSH) — Plattform für digitale Vermögenswerte und Eigentümer der Medienressource CoinDesk — ging im August an die Börse und verdoppelte den vorgeschlagenen Preis
Gemini (GEMI) — Kryptowährungsbörse — schloss im September die öffentliche Platzierung ab
Diese drei Fälle zeigten, dass das Investitionsumfeld im Vergleich zu früheren Marktzyklen günstiger für Krypto-Assets geworden ist. Doch laut Menn bedeutet dieser Erfolg nicht, dass die langfristige Entwicklung des Sektors gesichert ist.
Marktvolatilität: Ein entscheidender Bewertungsfaktor für 2026
Laura Kathryn Menn hebt einen kritischen Aspekt hervor, der die Entscheidungen der öffentlichen Investoren im kommenden Jahr beeinflussen wird. Bitcoin (BTC), das im Jahr 2024 den Wert mehr als verdoppelt hatte, erreichte 2025 neue historische Höchststände, erfuhr aber anschließend eine erhebliche Korrektur. Diese Volatilität wird nicht nur die emotionale Verfassung der Marktteilnehmer beeinflussen, sondern auch objektive Kennzahlen wie Einkommensstabilität, Kundenaktivität und Bewertungskennzahlen des gesamten Sektors.
Menn weist auf Signale aus der traditionellen Finanzwelt hin, die auf eine Erweiterung der Qualifikation von Krypto-Assets hindeuten. So haben S&P Dow Jones Indices im Oktober einen Index gestartet, der digitale Assets mit öffentlichen Krypto-Unternehmen verbindet — ein Zeichen für eine fortschreitende Institutionalisierung. Diese Sector-Packaging mit der wichtigsten Marktinfrastruktur signalisiert die Ernsthaftigkeit seiner Integration in globale Finanzsysteme.
Die Auswahl wächst schneller als die Risikobereitschaft
Doch bei der Institutionalisierung gibt es auch eine Kehrseite. Fachleute von White & Case stellen fest, dass mit wachsender Risikotoleranz die Selektivität der Investoren noch schneller zunimmt. Am Beispiel des MSCI, der die Möglichkeit prüft, Unternehmen auszuschließen, die viele ihrer Vermögenswerte in Kryptowährungen halten (sogenannte DAT — Digital Asset Treasury), ist eine klare Tendenz sichtbar: Indexanbieter und große Kapitalallokatoren ziehen zunehmend eine klare Grenze zwischen operativen Unternehmen und Firmen, die nur als Vermittler für Token-Exposition fungieren.
Das bedeutet, dass im Jahr 2026 Investoren an Krypto-Projekten interessiert sein könnten, aber nicht alle. Sie werden Risiken eingehen, jedoch viel selektiver vorgehen.
Regulatorische Transformation in den USA: Von Widerstand zu Konstruktivität
Eine der bedeutendsten Veränderungen, die Menn beobachtet, ist eine radikale Tonänderung im regulatorischen Umfeld der USA. Während die regulatorische Basis früher ungünstig war, ist sie heute deutlich konstruktiver gegenüber digitalen Assets. Die Verabschiedung des GENIUS Act wird von Experten als symbolisches Zeichen für einen Kurswechsel in der Politik gewertet.
Dieses neue regulatorische Umfeld macht die USA laut Menn deutlich attraktiver für Investitionen im Krypto-Segment. Gleichzeitig sind deutlichere Anzeichen für eine institutionelle Implementierung der Blockchain-Technologie und digitaler Assets auf Unternehmensebene sichtbar.
Erwarteter Rotationsprozess: Von DAT zur Finanzinfrastruktur
Während 2025 vor allem die Listungen von Unternehmen digitaler Assets (DAT) im Fokus standen, wird 2026, so Menn, eine bedeutende Rotation bei IPO-Kandidaten erwartet. Immer mehr Unternehmen, die sich auf einen Börsengang vorbereiten, werden das Profil einer Finanzinfrastruktur erfüllen — Organisationen, deren Geschäftsmodell und Struktur durch bekannte Kategorien für öffentliche Investoren erklärt werden: Compliance-Standards, regelmäßige Cashflows und operative Stabilität.
Menn hebt drei Hauptkategorien potenzieller IPOs für 2026 hervor:
Regulierte Börsen und Broker-Strukturen
Die wahrscheinlichsten Kandidaten für einen Börsengang sind Krypto-Börsen und Broker, die bereits unter Banken-Compliance-Regimen arbeiten. Solche Akteure präsentieren sich den öffentlichen Investoren als vertraute Finanzentitäten, da sie bereits regulatorisch anerkannt sind. Für diese Organisationen ist der Schritt an die Börse ein logischer nächster Entwicklungsschritt. Die Krypto-Börse Kraken ist bereits заявила про намір стати публічною компанією, mit einem möglichen Listing im ersten Quartal 2026.
Infrastruktur- und Custodial-Lösungen
Die Vorteile für Investoren verschieben sich zugunsten von Unternehmen, die sich auf Infrastruktur und Asset-Storage spezialisieren, insbesondere dort, wo Einnahmen auf vorhersehbarer Basis generiert werden — durch Abonnements oder Gebühren, nicht durch direkte Abhängigkeit von der täglichen Volatilität des Token-Preises. Solche Geschäftsmodelle überleben Turbulenzen im Kryptobereich leichter, da sie stabile Gewinne sichern — ein Argument, das auf öffentlichen Märkten Gewicht hat.
Zahlungsplattformen auf Basis von Stablecoins und Treasury-Lösungen
Menn ist der Ansicht, dass Unternehmen, die mit Stablecoins und digitalen Treasury-Lösungen verbunden sind, zunehmend zu potenziell lebensfähigen Kandidaten für einen Börsengang werden. Dies wird durch die Verschärfung der Rechtslage sowohl in den USA als auch in Europa begünstigt. In den USA hat der GENIUS Act einen klaren regulatorischen Weg geschaffen, und in Europa hat die MiCA-Regulierung dasselbe getan. Diese stabile rechtliche Grundlage fördert die Entstehung von Strukturen, die den traditionellen regulierten Finanzinstituten sehr ähnlich sind — und die öffentlichen Investoren wissen bereits, wie sie diese bewerten können.
Unter den potenziellen Kandidaten für einen Börsengang im Jahr 2026 befinden sich die südkoreanische Börse Upbit, der Krypto-Broker FalconX, die Analyseplattform Chainanalysis und der Vermögensverwalter Grayscale, der bereits einen IPO-Antrag in den USA gestellt hat.
Was könnte das IPO-Fenster verzögern oder blockieren?
Laura Kathryn Menn gibt offen zu, dass günstige Marktbedingungen keine Garantie sind. Sie weist deutlich darauf hin, dass „Disziplin bei der Bewertung wieder ins Spiel kommt“, und verweist auf die jüngsten Fälle technologischer IPOs, bei denen die Unternehmen bei ihrem Debüt größer und reifer waren. Krypto-Kandidaten für 2026 werden nach denselben strengen Standards bewertet.
Die Bereitschaft eines Unternehmens ist entscheidend. Investoren werden nach hochwertigen, operativ einsatzbereiten Unternehmen im Bereich digitaler Assets suchen, die die Fähigkeit haben, eine gründliche Prüfung zu bestehen, eine konsequente Kapitalbeschaffungshistorie aufweisen und stabile operative Kennzahlen vorweisen können.
Zudem bleibt die makroökonomische Unsicherheit in der Welt ein Risikofaktor, der die Platzierungsetats schnell einschränken könnte. Menn weist auch auf die jüngsten Marktschwankungen seit Herbst 2025 hin, als Kryptowährungen erheblich korrigierten. Wenn diese Schwäche anhält oder Teil einer breiteren Neubewertung der Bewertungsniveaus im Tech- und AI-Sektor wird, könnte dies das IPO-Fenster einschränken und die Zahl der Krypto-Unternehmen, die tatsächlich an die Börse gehen können, deutlich verringern.
Optimistisches Szenario: Wenn die Aktivität zurückkehrt
Andererseits merkt Menn an, dass eine Markterholung das Szenario radikal verändern könnte. Wenn die Märkte stark bleiben und BTC neue historische Höchstwerte erreicht, werden deutlich mehr Unternehmen versuchen, die Nachfragewelle zu nutzen, insbesondere wenn die regulatorische Haltung weiterhin in eine für digitale Assets günstige Richtung entwickelt.
Fazit: 2025 als Präludie für den echten Test
Die Analyse der White & Case-Expertin fasst zusammen: Wenn 2025 geprüft hat, ob Krypto-Unternehmen wieder an den öffentlichen Markt zurückkehren können, wird 2026 die Frage nach ihrer langfristigen Lebensfähigkeit beantworten. Im kommenden Jahr wird sich zeigen, ob der IPO von Krypto-Assets zu einem nachhaltigen Trend des Finanzsystems wird oder nur eine zyklische Erscheinung bleibt, die vom Boom des Marktes abhängt. Strenge Bewertung, regulatorische Unterstützung und institutionelles Design werden eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung dieses Ergebnisses spielen.
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Laura Catherine Menn: Krypto-IPO werden im Jahr 2026 eine echte Bewährungsprobe bestehen, nicht im Jahr 2025
Partnerprogramm einer globalen Anwaltskanzlei White & Case. Laura Kathryn Menn teilte vor allem eine interessante Prognose für die zukünftigen Initial Public Offerings im Krypto-Sektor. Ihrer Einschätzung nach war 2025 nur eine Präludie, während der eigentliche Test für die Widerstandsfähigkeit dieser Asset-Klasse im Jahr 2026 auf den Markt warten wird. In diesem Stadium werden Investoren endgültig entscheiden können, ob IPOs digitaler Vermögenswerte ein langfristiger Trend oder eine zyklische Erscheinung sind, die nur bei einem boomenden Markt wächst.
2025: Das Jahr der öffentlichen Debüts von Krypto-Unternehmen
Das vergangene Jahr war für Krypto-Emittenten auf dem Weg zu öffentlichen Märkten ereignisreich. Mehrere Schlüsselereignisse waren Debüts an Börsen:
Diese drei Fälle zeigten, dass das Investitionsumfeld im Vergleich zu früheren Marktzyklen günstiger für Krypto-Assets geworden ist. Doch laut Menn bedeutet dieser Erfolg nicht, dass die langfristige Entwicklung des Sektors gesichert ist.
Marktvolatilität: Ein entscheidender Bewertungsfaktor für 2026
Laura Kathryn Menn hebt einen kritischen Aspekt hervor, der die Entscheidungen der öffentlichen Investoren im kommenden Jahr beeinflussen wird. Bitcoin (BTC), das im Jahr 2024 den Wert mehr als verdoppelt hatte, erreichte 2025 neue historische Höchststände, erfuhr aber anschließend eine erhebliche Korrektur. Diese Volatilität wird nicht nur die emotionale Verfassung der Marktteilnehmer beeinflussen, sondern auch objektive Kennzahlen wie Einkommensstabilität, Kundenaktivität und Bewertungskennzahlen des gesamten Sektors.
Menn weist auf Signale aus der traditionellen Finanzwelt hin, die auf eine Erweiterung der Qualifikation von Krypto-Assets hindeuten. So haben S&P Dow Jones Indices im Oktober einen Index gestartet, der digitale Assets mit öffentlichen Krypto-Unternehmen verbindet — ein Zeichen für eine fortschreitende Institutionalisierung. Diese Sector-Packaging mit der wichtigsten Marktinfrastruktur signalisiert die Ernsthaftigkeit seiner Integration in globale Finanzsysteme.
Die Auswahl wächst schneller als die Risikobereitschaft
Doch bei der Institutionalisierung gibt es auch eine Kehrseite. Fachleute von White & Case stellen fest, dass mit wachsender Risikotoleranz die Selektivität der Investoren noch schneller zunimmt. Am Beispiel des MSCI, der die Möglichkeit prüft, Unternehmen auszuschließen, die viele ihrer Vermögenswerte in Kryptowährungen halten (sogenannte DAT — Digital Asset Treasury), ist eine klare Tendenz sichtbar: Indexanbieter und große Kapitalallokatoren ziehen zunehmend eine klare Grenze zwischen operativen Unternehmen und Firmen, die nur als Vermittler für Token-Exposition fungieren.
Das bedeutet, dass im Jahr 2026 Investoren an Krypto-Projekten interessiert sein könnten, aber nicht alle. Sie werden Risiken eingehen, jedoch viel selektiver vorgehen.
Regulatorische Transformation in den USA: Von Widerstand zu Konstruktivität
Eine der bedeutendsten Veränderungen, die Menn beobachtet, ist eine radikale Tonänderung im regulatorischen Umfeld der USA. Während die regulatorische Basis früher ungünstig war, ist sie heute deutlich konstruktiver gegenüber digitalen Assets. Die Verabschiedung des GENIUS Act wird von Experten als symbolisches Zeichen für einen Kurswechsel in der Politik gewertet.
Dieses neue regulatorische Umfeld macht die USA laut Menn deutlich attraktiver für Investitionen im Krypto-Segment. Gleichzeitig sind deutlichere Anzeichen für eine institutionelle Implementierung der Blockchain-Technologie und digitaler Assets auf Unternehmensebene sichtbar.
Erwarteter Rotationsprozess: Von DAT zur Finanzinfrastruktur
Während 2025 vor allem die Listungen von Unternehmen digitaler Assets (DAT) im Fokus standen, wird 2026, so Menn, eine bedeutende Rotation bei IPO-Kandidaten erwartet. Immer mehr Unternehmen, die sich auf einen Börsengang vorbereiten, werden das Profil einer Finanzinfrastruktur erfüllen — Organisationen, deren Geschäftsmodell und Struktur durch bekannte Kategorien für öffentliche Investoren erklärt werden: Compliance-Standards, regelmäßige Cashflows und operative Stabilität.
Menn hebt drei Hauptkategorien potenzieller IPOs für 2026 hervor:
Regulierte Börsen und Broker-Strukturen
Die wahrscheinlichsten Kandidaten für einen Börsengang sind Krypto-Börsen und Broker, die bereits unter Banken-Compliance-Regimen arbeiten. Solche Akteure präsentieren sich den öffentlichen Investoren als vertraute Finanzentitäten, da sie bereits regulatorisch anerkannt sind. Für diese Organisationen ist der Schritt an die Börse ein logischer nächster Entwicklungsschritt. Die Krypto-Börse Kraken ist bereits заявила про намір стати публічною компанією, mit einem möglichen Listing im ersten Quartal 2026.
Infrastruktur- und Custodial-Lösungen
Die Vorteile für Investoren verschieben sich zugunsten von Unternehmen, die sich auf Infrastruktur und Asset-Storage spezialisieren, insbesondere dort, wo Einnahmen auf vorhersehbarer Basis generiert werden — durch Abonnements oder Gebühren, nicht durch direkte Abhängigkeit von der täglichen Volatilität des Token-Preises. Solche Geschäftsmodelle überleben Turbulenzen im Kryptobereich leichter, da sie stabile Gewinne sichern — ein Argument, das auf öffentlichen Märkten Gewicht hat.
Zahlungsplattformen auf Basis von Stablecoins und Treasury-Lösungen
Menn ist der Ansicht, dass Unternehmen, die mit Stablecoins und digitalen Treasury-Lösungen verbunden sind, zunehmend zu potenziell lebensfähigen Kandidaten für einen Börsengang werden. Dies wird durch die Verschärfung der Rechtslage sowohl in den USA als auch in Europa begünstigt. In den USA hat der GENIUS Act einen klaren regulatorischen Weg geschaffen, und in Europa hat die MiCA-Regulierung dasselbe getan. Diese stabile rechtliche Grundlage fördert die Entstehung von Strukturen, die den traditionellen regulierten Finanzinstituten sehr ähnlich sind — und die öffentlichen Investoren wissen bereits, wie sie diese bewerten können.
Unter den potenziellen Kandidaten für einen Börsengang im Jahr 2026 befinden sich die südkoreanische Börse Upbit, der Krypto-Broker FalconX, die Analyseplattform Chainanalysis und der Vermögensverwalter Grayscale, der bereits einen IPO-Antrag in den USA gestellt hat.
Was könnte das IPO-Fenster verzögern oder blockieren?
Laura Kathryn Menn gibt offen zu, dass günstige Marktbedingungen keine Garantie sind. Sie weist deutlich darauf hin, dass „Disziplin bei der Bewertung wieder ins Spiel kommt“, und verweist auf die jüngsten Fälle technologischer IPOs, bei denen die Unternehmen bei ihrem Debüt größer und reifer waren. Krypto-Kandidaten für 2026 werden nach denselben strengen Standards bewertet.
Die Bereitschaft eines Unternehmens ist entscheidend. Investoren werden nach hochwertigen, operativ einsatzbereiten Unternehmen im Bereich digitaler Assets suchen, die die Fähigkeit haben, eine gründliche Prüfung zu bestehen, eine konsequente Kapitalbeschaffungshistorie aufweisen und stabile operative Kennzahlen vorweisen können.
Zudem bleibt die makroökonomische Unsicherheit in der Welt ein Risikofaktor, der die Platzierungsetats schnell einschränken könnte. Menn weist auch auf die jüngsten Marktschwankungen seit Herbst 2025 hin, als Kryptowährungen erheblich korrigierten. Wenn diese Schwäche anhält oder Teil einer breiteren Neubewertung der Bewertungsniveaus im Tech- und AI-Sektor wird, könnte dies das IPO-Fenster einschränken und die Zahl der Krypto-Unternehmen, die tatsächlich an die Börse gehen können, deutlich verringern.
Optimistisches Szenario: Wenn die Aktivität zurückkehrt
Andererseits merkt Menn an, dass eine Markterholung das Szenario radikal verändern könnte. Wenn die Märkte stark bleiben und BTC neue historische Höchstwerte erreicht, werden deutlich mehr Unternehmen versuchen, die Nachfragewelle zu nutzen, insbesondere wenn die regulatorische Haltung weiterhin in eine für digitale Assets günstige Richtung entwickelt.
Fazit: 2025 als Präludie für den echten Test
Die Analyse der White & Case-Expertin fasst zusammen: Wenn 2025 geprüft hat, ob Krypto-Unternehmen wieder an den öffentlichen Markt zurückkehren können, wird 2026 die Frage nach ihrer langfristigen Lebensfähigkeit beantworten. Im kommenden Jahr wird sich zeigen, ob der IPO von Krypto-Assets zu einem nachhaltigen Trend des Finanzsystems wird oder nur eine zyklische Erscheinung bleibt, die vom Boom des Marktes abhängt. Strenge Bewertung, regulatorische Unterstützung und institutionelles Design werden eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung dieses Ergebnisses spielen.