2026-04-22 09:21:48
JPMorgan erhöht das S&P-500-Ziel für das Jahresende auf 7.600, mit Verweis auf den KI-Investitionsschub und sinkende geopolitische Risiken
Zusammenfassung: JPMorgan erhöht 2026 den S&P 500 auf 7.600, 2027 auf 385 EPS, angetrieben von der AI-Euphorie und einer Entspannung bei den Spannungen im Nahen Osten; das Forward-KGV bleibt bei 22x, mit der Möglichkeit, auf 23x zu steigen und auf ~8.000 zu kommen, falls die Spannungen nachlassen; warnt vor einer kurzfristigen Konsolidierung angesichts von Öl- und geopolitischen Risiken.
Kurzüberblick: Das Strategie-Team von JPMorgan, geleitet von Dubravko Lakos-Bujas, hat die Prognose für den S&P 500 bis zum Jahresende auf 7.600 von 7.200 angehoben und dabei eine erneute AI-Euphorie sowie eine Entspannung der Spannungen im Nahen Osten angeführt. Das EPS 2026 wird auf $330 angehoben und 2027 auf $385, wobei das Forward-Multiple bei 22x gehalten wird; eine schnellere geopolitische Lösung könnte das Multiple auf 23x heben und 2026 in Richtung 8.000 treiben. Das AI-Thema gewann nach der Vorstellung von Mythos durch Anthropic an Fahrt, wobei etwa zwei Drittel der S&P-500-AI-bezogenen Aktien besser abgeschnitten haben. Zu den Risiken zählen höhere Ölpreise und fortbestehende geopolitische Spannungen, was auf eine mögliche kurzfristige Konsolidierung vor weiteren Gewinnen hindeutet.