Bittensor-dezentrale Lügen entlarvt: Covenant AI kündigt den Abgang des gesamten Teams an

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Covenant AI退出Bittensor

Das dezentrale KI-Trainings-Team Covenant AI gab am 10. April bekannt, dass es sich aus dem Bittensor-Netzwerk zurückzieht, und nannte dabei namentlich Jacob Steeves, eine Schlüsselfigur in diesem Netzwerk. Es erhebt den Vorwurf, er habe die Zusagen zur Dezentralisierung verraten. Covenant AI-Gründer Sam Dare sagte: „Das gesamte zentrale Versprechen von Bittensor – dass keine einzelne Einheit es kontrollieren kann – ist eine Lüge.“

Anklangeliste: Die fünf Unterdrückungsmaßnahmen, die Const gegen Covenant AI ergreift

In einer Stellungnahme hat Covenant AI im Detail eine Reihe konkreter Handlungen aufgelistet, die Const gegen sein Team ergriffen hat. Diese bilden die direkten Grundlagen für die Entscheidung, auszusteigen:

Sam Dare wirft Const die wichtigsten Unterdrückungsmaßnahmen vor

Aussetzung der Token-Emissionen: Const hat einseitig die Token-Emissionen für die Subnetze von Covenant AI ausgesetzt und damit direkt die Quelle der wirtschaftlichen Anreize in der Bittensor-Ökonomie gekappt.

Entzug der Verwaltungsrechte für die Community: Const hat Covenant AI die Kontrolle über die Verwaltung der eigenen Community-Kanäle entzogen und damit faktisch die Kontrolle über die Kommunikationskanäle nach außen übernommen.

Aufgabe der Subnet-Infrastruktur: Const hat einseitig die Subnet-Infrastruktur von Covenant AI aufgegeben, wodurch die technische Bereitstellung im Bittensor-Netzwerk in sich zusammenfiel.

Großangelegter Token-Verkaufsdruck: Während der Zeit des Konflikts hat Const durch groß angelegte, stark sichtbare Token-Verkäufe Covenant AI einem wirtschaftlichen Druck ausgesetzt.

Umgehung des Konsensmechanismus: Alle oben genannten Maßnahmen wurden ohne offiziellen Konsensprozess der Netzwerk-Governance umgesetzt. Das zeige eine persönliche, faktische Kontrolle über das Multi-Signature-Mechanismus.

Bittensor „dezentralisierte Theaterbühne“: Die Wahrheit des 3-Personen-Multi-Sig

Die zentralen Vorwürfe von Covenant AI zeigen einen grundlegenden Bruch zwischen dem von Bittensor behaupteten Governance-Mechanismus und der tatsächlichen Vorgehensweise. Bittensor bewirbt nach außen eine Governance-Struktur mit „Multi-Sig von drei Personen“ und nutzt sie als institutionelle Absicherung für Dezentralisierung. Covenant AI weist jedoch direkt darauf hin, dass Const eine wirksame Kontrolle über diesen Multi-Sig-Mechanismus ausübe und jederzeit in der Lage sei, einseitige Änderungen ohne Konsens durchzusetzen. Die übrigen Multi-Sig-Teilnehmer seien nur „eine Schutzschild-Vorlage“ zur Übernahme rechtlicher Verantwortung.

Wenn dieser Vorwurf zutrifft, bedeutet dies, dass Bittensors Governance-Architektur zwar auf der technischen Ebene dezentral ausgelegt ist, in der tatsächlichen Umsetzung jedoch weiterhin von nur einer Person dominiert wird. Das führt zu einer „dezentralisierten Theaterbühne“ – in Dokumenten und Whitepapern dezentral, in realen Entscheidungen zentralisiert.

Der Rückhalt von Covenant AI: Ausstieg ist kein Scheitern, sondern eine aktive Entscheidung

Die Glaubwürdigkeit dieser Rückzugsankündigung basiert auf den tatsächlichen technischen Erfolgen von Covenant AI. Covenant-72B ist bislang das größte Dezentralisierte-LMM-Vortrainingsprojekt, verfügt über 72.000 Mio. Parameter, erstreckt sich über mehr als 70 unabhängige Mitwirkende, erhielt eine öffentliche Anerkennung vom CEO von NVIDIA und wurde vom Mitgründer von Anthropic zitiert – das bringt den Ruf in der KI-Branche deutlich über das Bittensor-Ökosystem hinaus.

Covenant AI erklärte, dass das Team, die Forschungsergebnisse und das Modell alles mitnehmen werde, und kündigte zugleich an, dass in naher Zukunft neue Projekte bekannt gegeben werden. Das zeigt, dass dieser Rückzug eher eine aktive Ökosystem-Umverlagerung ist, statt ein erzwungener Ausstieg.

Häufige Fragen

Was sind die Kernursachen dafür, dass Covenant AI Bittensor verlässt?

Laut der öffentlichen Stellungnahme des Covenant-AI-Gründers Sam Dare liegt der Kern der Gründe für den Rückzug darin, dass die Schlüsselfigur Const (Jacob Steeves) innerhalb von Bittensor eine Reihe von Unterdrückungsmaßnahmen gegen sein Team ergriffen habe. Dazu gehören die Aussetzung der Token-Emissionen, der Entzug von Rechten zur Verwaltung der Community, die Aufgabe von Infrastruktur sowie die Ausübung von wirtschaftlichem Druck durch Token-Verkäufe. Außerdem seien alle Handlungen ohne Umweg über einen formellen Governance-Konsens einseitig ausgeführt worden.

Welche Probleme gibt es bei der 3-Personen-Multi-Sig-Governance von Bittensor?

Covenant AI führt an, dass die von Bittensor nach außen behauptete Governance-Struktur mit „Multi-Sig von drei Personen“ in der realen Umsetzung unter der effektiven Kontrolle von Const steht. Den anderen Multi-Sig-Teilnehmern fehle eine substanzielle Möglichkeit zur wirksamen Kontrolle und zum Gleichgewicht; sie trügen lediglich rechtliche Verantwortung, könnten Const jedoch nicht daran hindern, einseitig Änderungen durchzusetzen. Covenant AI beschreibt dies direkt als „dezentralisierte Theaterbühne“.

Worum geht es beim Covenant-72B-Projekt von Covenant AI?

Covenant-72B ist das dezentrale LLM-Vortrainingsprojekt, das Covenant AI innerhalb des Bittensor-Ökosystems abgeschlossen hat. Es verfügt über 72.000 Mio. Parameter, erstreckt sich über 70 weitere unabhängige Mitwirkende und hat im Vergleich zu gleichartigen Projekten bis heute die größte Größenordnung. Das Projekt erhielt zuvor eine öffentliche Anerkennung vom CEO von NVIDIA und wurde vom Mitgründer von Anthropic zitiert. Dadurch verfügt Covenant AI beim Ausstieg weiterhin über eine beträchtliche Branchenwirkung.

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