Aave führt das „Token Center“-Modell ein: 100 % der Produkteinnahmen gehen an die DAO, Beantragung von 50 Millionen US-Dollar zur Unterstützung

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  1. Februar – Die Governance-Auseinandersetzung zwischen Aave Labs und dem Aave DAO hat sich erneut verschärft. Aave Labs kündigte einen „Token-Center“-Rahmen an, der verspricht, dass 100 % der Einnahmen aus allen Aave-Markenprodukten an den DAO fließen, um die langfristige Wertschöpfung der Ökosysteme zu stärken. Betroffene Produkte sind Aave.com, die mobile App, die Aave-Karte sowie die Tokenisierungsplattform Aave Horizon.

Stani Kulechov, Gründer und CEO von Aave Labs, erklärte, dass dieses Modell Aave Labs als langfristigen Dienstleister für den DAO positioniere. Im Kontext der Fusion von DeFi und traditioneller Finanzwelt solle damit die Grundlage für das Erschließen neuer Wachstumsfelder gelegt werden. Als Gegenleistung beantragte Aave Labs etwa 50 Millionen US-Dollar Unterstützung vom DAO, darunter 75.000 AAVE, für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte. Zudem wurde vorgeschlagen, eine Stiftung zur Verwaltung der Markenangelegenheiten von Aave einzurichten.

Die Reaktionen innerhalb des DAOs sind jedoch uneinheitlich. Einige Mitglieder sehen in dem Vorschlag zwar Vorteile für Token-Inhaber, äußern aber Bedenken hinsichtlich der Fokussierung auf Kapitalanfragen und der Konzentration der Governance-Entscheidungen. Der aktive DAO-Mitglied Marc Zeller wies darauf hin, dass Aave Labs den Vorschlag ohne ausreichende Konsultation eingereicht habe und forderte eine Prüfung der Einnahmequellen, um die Durchführbarkeit des Versprechens „100 % Erträge“ zu verifizieren.

Tatsächlich bestehen zwischen den Parteien schon seit langem Spannungen. Ende 2025 wurde Aave Labs beschuldigt, Einnahmen, die eigentlich dem DAO zustehen, veruntreut zu haben, was zu Panik auf dem Markt führte. Der AAVE-Preis fiel zeitweise von 200 auf etwa 140 US-Dollar. Obwohl im Januar dieses Jahres eine „Waffenruhe“ erzielt wurde, bleiben die Governance-Struktur und die Markenhoheit zentrale Streitpunkte.

Nach Bekanntgabe der Nachricht stieg der AAVE-Preis kurzfristig um etwa 7 %, was zeigt, dass der Markt weiterhin auf eine „Einnahmenrückführung an den DAO“ setzt. Allerdings besteht weiterhin Risiko, falls die Differenzen bei der Prüfung und der Governance nicht zufriedenstellend gelöst werden. Für Investoren könnte dieser Kampf um Einnahmeverteilung und Kontrolle ein entscheidender Faktor für die mittel- bis langfristige Bewertung von Aave sein.

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