Anthropic bringt Claude Managed Agents heraus und stellt vollständig gemanagte Infrastrukturdienste sowie Multi-Agent-Koordination bereit, was die Entwicklung der zugrunde liegenden Infrastruktur erheblich vereinfacht. Laut offizieller Aussage kann dies Unternehmen helfen, die Produktionsgeschwindigkeit um das Zehnfache zu beschleunigen, und man versucht aktiv, den Unternehmensmarkt für KI zu erschließen.
Der KI-Technologiegigant Anthropic bringt Claude Managed Agents heraus, um Unternehmen dabei zu helfen, KI-Agents einfacher aufzubauen und bereitzustellen. Dieses Tool bietet Entwicklern eine sofort einsatzbereite Basisschicht, vereinfacht die komplexen Abläufe, die bisher die Automatisierung von Arbeitsaufgaben behindert haben, und behauptet, dass Unternehmen die Zeit bis zur Produktivsetzung um das Zehnfache verkürzen können.
Laut offizieller Darstellung benötigen Unternehmen bei der Entwicklung von Agentensystemen in der Regel mehrere Monate, um grundlegende Infrastruktur, Zustandsverwaltung sowie die Rechtevergabe zu bewältigen.
Claude Managed Agents abstrahiert diese komplexe Low-Level-Infrastruktur; Entwickler müssen nur die Aufgaben des Agents sowie die Leitplanken definieren, während die Plattform den weiteren Betrieb automatisch übernimmt.
Die wichtigsten Funktionen umfassen mehrere Aspekte:
Claude Managed Agents bietet eine Produktions-Execution-Umgebung der Enterprise-Klasse. Sie verarbeitet automatisch sichere Sandbox-Ausführungen und Validierungen, sodass Sprachmodelle in geschützten Cloud-Containern auf Dateien zugreifen, Code ausführen und Webseiten durchsuchen können.
Bildquelle: anthropic Claude Managed Agents verfügt über eine vollständig gemanagte Sicherheitsbasisinfrastruktur
Claude Managed Agents ist speziell für asynchrone Aufgaben ausgelegt, die lange laufen müssen. Der Agent kann mehrere Stunden lang selbstständig arbeiten und verfügt über ein dauerhaftes Dateisystem sowie Aufzeichnungen der Unterhaltungshistorie. Selbst wenn die Verbindung zwischendurch abbricht, werden der Ausführungsfortschritt und die Ergebnisse der Ausgabe beibehalten.
Claude Managed Agents ist in der Lage, andere Agents zu starten und zu steuern, um Arbeitsaufgaben parallel abzuarbeiten. In der Plattform sind Governance-Tools wie Identitätsverwaltung, Berechtigungsbereiche und Ausführungs-Tracking vorinstalliert, um die Sicherheit der Agents beim Zugriff auf echte Systeme sicherzustellen.
Für die tatsächliche Funktionsweise von Claude Managed Agents unterteilt die offizielle Dokumentation dies in die folgenden Schritte:
Katelyn Lesse, verantwortlich für die Plattformtechnik bei Claude, weist darauf hin, dass eine groß angelegte Bereitstellung von Agents eine äußerst komplexe Herausforderung im Bereich verteilter Systemtechnik ist. Mit der fertigen Underlying-Infrastruktur von Anthropic können sich die Ingenieure der Kunden darauf konzentrieren, ihre Kernaufgaben und die Produktentwicklung voranzutreiben.
In einem weiteren Beitrag erklärt Anthropic, dass bei den bisherigen AI-Agents häufig das Sprachmodell und die Ausführungstools in demselben Container gekoppelt waren, was die Systemwartung erschwert.
Die neue Architektur trennt Rechenmodell und Ausführungsumgebung. Das reduziert nicht nur erheblich die Latenz bei der Generierung des ersten Zeichens, sondern ermöglicht es dem Agenten auch, flexibel mit dem eigenen virtuellen privaten Cloud des Unternehmens zu verbinden und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen—damit bösartiger Code nicht an sensible Zugangsdaten gelangt.
In der praktischen Anwendung zeigt das Produktivitäts-Startup Notion, wie man diese neue Dienstleistung nutzt, um Kunden-Funktionsanleitungen anzutreiben.
In der Demo übergibt der Notion-Produktmanager Eric Liu eine lange Liste von Aufgaben an Claude Managed Agents, der dann Schritt für Schritt mit der Abarbeitung beginnt. Entwickler können außerdem direkt über das Dashboard der Claude-Plattform den Arbeitsstatus des Agents und die verwendeten Tools in Echtzeit einsehen.
In letzter Zeit investieren viele Technologieunternehmen Ressourcen, um den Markt für Unternehmens-KI zu erobern. **Im Februar hat OpenAI dieses Jahres die **Frontier-Plattform veröffentlicht, und auch Nvidia ist im März dieses Jahres dem OpenClaw-Züchtungs-Garnelen-Hype gefolgt und hat **für OpenClaw die Open-Source **NemoClaw vorgestellt, die offene Modelle und isolierte Sandbox-Umgebungen bereitstellt und AI Agents um Datenschutz- und Sicherheitsmaßnahmen ergänzt.
Diese Schritte zeigen, dass die Branche aktiv daran arbeitet, Unternehmen eine skalierbarere und sicherere KI-Infrastruktur zu bieten und so die umfassende Umsetzung von KI in den Geschäftsbereich zu beschleunigen.
Weiterführende Lektüre:
Binance CZ verspottet KI-Agenten „kleine Hummergarnelen“: Angeblich befreit es die Hände, aber am Ende ist es jeden Tag damit beschäftigt, es zu reparieren