Krypto-Wallet Phantom stürzt komplett ab! Während des Airdrops gerät der Preis durcheinander, was eine Welle von Schadensersatzforderungen der Nutzer auslöst

Phantom Wallet hatte während der Airdrop-Phase eine Störung, wodurch Preis- und Kontostand-Anzeigen fehlerhaft waren. Obwohl die Vermögenswerte sicher waren, führte dies zu Transaktionsverlusten und einer Vertrauenskrise.

Störung während der Airdrop-Phase bricht plötzlich aus: Preis- und Kontostand-Anzeigen sind fehlerhaft

Das bei Solana beliebte Wallet Phantom erlitt am Montagabend einen plötzlichen Dienstunterbruch, wodurch mehrere Token-Preise und Konto-Guthaben innerhalb der Plattform fehlerhaft angezeigt wurden. Die Störung trat während einer angesagten Airdrop-Aktion auf, bei der die Handelsnachfrage stark anstieg, wodurch sich das Problem schnell ausweitete.

Laut offiziellen Angaben betraf die Anomalie vor allem die Aktualisierung von Frontend-Daten, sodass Nutzer ihre korrekten Vermögenswerte nicht in Echtzeit einsehen konnten; sogar kam es zu Anzeigen von stark fallenden Preisen oder einem Vermögen von null. Obwohl Phantom betonte, dass „die Sicherheit der Nutzervermögenswerte nicht betroffen“ sei, störten die falschen Informationen das Marktverhalten bereits spürbar.

Nutzer konnten nicht handeln und erlitten Verluste: Die Community fordert eine vollständige Erstattung

Während der Störungszeit berichteten mehrere Nutzer, sie könnten die Token nicht reibungslos verkaufen, wodurch sie Chancen auf Preisbewegungen verpassten, und es kam sogar zu Verlusten auf dem Papier. Einige Nutzer gaben in Community-Plattformen an, dass sie innerhalb von nur 1,5 Stunden etwa 450 US-Dollar verloren hätten, rund 14k NT$, was die Verbreitung von Panikgefühlen auslöste.

Bildquelle: X/@LetitBurn79 Einige Nutzer gaben in Community-Plattformen an, dass sie innerhalb von nur 1,5 Stunden etwa 450 US-Dollar verloren hätten

Mit zunehmenden Fällen zu Renditeverlusten haben bereits einige Nutzer öffentlich eine Entschädigungsregelung von Phantom gefordert. Sie sind der Ansicht, dass die Plattform in Phasen hoher Volatilität nicht stabil lief und dadurch die Handelsentscheidungen beeinträchtigt wurden.

Der Vorfall hat zudem Diskussionen darüber ausgelöst, ob „Frontend-Anzeige-Fehler Verantwortung tragen sollten“—insbesondere in Szenarien von DeFi und Self-Custody-Wallets. Dort müssen Nutzer operationelles Risiko typischerweise selbst übernehmen, und die Verantwortungsgrenzen bleiben weiterhin in einer Grauzone.

Sicherheitsbedenken nehmen zu, Phishing-Angriffe treten zur Gelegenheit auf

Während des Dienstunterbruchs warnte die Blockchain-Sicherheitsfirma PeckShield, dass unrechtmäßige Personen den verwirrenden Status möglicherweise nutzen könnten, um Phishing-Angriffe zu starten—und Nutzer dazu zu verleiten, bösartige Websites aufzurufen oder verdächtige Transaktionen zu signieren.

Bildquelle: X/@PeckShieldAlert Die Blockchain-Sicherheitsfirma PeckShield warnt: Unrechtmäßige Personen könnten den verwirrenden Status nutzen, um Phishing-Angriffe zu starten—und Nutzer dazu zu verleiten, bösartige Websites aufzurufen oder verdächtige Transaktionen zu signieren

Vergangene Studien haben bereits darauf hingewiesen, dass das Phantom-Wallet ein Risiko des „Address Poisoning“ birgt: Angreifer verwirren die Nutzeradressen, indem sie gefälschte Transaktionen senden, und verleiten so weiter zu Fehlüberweisungen von Vermögenswerten. Der Vorfall verstärkte die entsprechenden Sicherheitsbedenken erneut.

Experten raten: Wenn in der Anwendung etwas Ungewöhnliches auftritt, sollten Nutzer den Vermögensstatus über einen On-Chain-Explorer verifizieren und vermeiden, nur auf die Wallet-Anzeigeinformationen zu vertrauen.

Technische Probleme wurden behoben, die Vertrauenskrise bleibt abzuwarten

Phantom gab daraufhin innerhalb weniger Stunden bekannt, dass das Problem behoben wurde, und empfahl Nutzern, die weiterhin Anomalien erleben, den Kundensupport zu kontaktieren. Die offizielle Stelle hat noch keine konkreten Gründe veröffentlicht, doch in der Branche wird allgemein angenommen, dass der Vorfall möglicherweise aus Verzögerungen bei der Datenintegration oder Updates der API resultierte—und nicht aus einer Störung der Blockchain selbst.

Tatsächlich ist Phantom in der Vergangenheit auch bereits mit ähnlichen Problemen einer verzögerten Kontostandsanzeige aufgefallen. Das zeigt, dass es in Szenarien mit Hochfrequenzhandel und gleichzeitigen Aktionen großer Nutzerzahlen weiterhin Engpässe in der Frontend-Infrastruktur gibt.

Der Vorfall verdeutlicht: Obwohl Self-Custody-Wallets die Selbstbestimmung über Vermögenswerte betonen, stehen sie bei Nutzererlebnis und Systemstabilität weiterhin vor Herausforderungen, die denen zentraler Börsen ähneln. Wie man die Balance zwischen Dezentralisierung und Verlässlichkeit erreicht, ist zu einer wichtigen Aufgabe für die nächste Phase der Branche geworden.

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