Gate News: Am 8. April veröffentlichte der US-Großbroker Charles Schwab eine Research-Studie, in der Anlagemethoden für Kryptowährungen untersucht werden. Die Studie weist darauf hin, dass es kein „richtiges“ festes Konfigurationsverhältnis gibt; die Entscheidung hängt von den Anlagezielen, der Risikotoleranz und den Aussichten ab. Die Studie nennt zwei wesentliche Anlageansätze: einen renditebasierten Ansatz (unter Berücksichtigung der erwarteten Rendite, der Volatilität und der Korrelationen mit anderen Vermögenswerten) sowie einen risikobasierten Ansatz (mit Fokus darauf, in welchem Maß die Aufnahme von Kryptowährungen das Risiko für den gesamten Investment-Portfolio erhöht). Charles Schwab erklärt, dass selbst eine nur geringe Erhöhung der Krypto-Allokation dazu führt, dass sich die Entwicklung des Portfolios zunehmend auf die Performance der Kryptowährungen zurückführen lässt. In defensiven, neutralen und offensiven Portfolios ergeben sich bei der Annahme einer jährlichen Bitcoin-Rendite von 15% Allokationsquoten von jeweils rund 1%, 6,6% und 8,8%. Da Ethereum aufgrund der höheren Volatilität stärker schwankt, ist die Allokationsquote entsprechend geringer. Die Studie hält fest, dass Kryptowährungen einem traditionellen Anlageportfolio gewisse Diversifizierungsvorteile bieten können.