Gate News Meldung, 5. April: Der World Gold Council hat diese Woche den Monatsbericht zum Ankauf von Gold durch Zentralbanken für Februar 2026 veröffentlicht. In allen Ländern kauften die Zentralbanken im Februar 2026 netto 19 Tonnen Gold. Obwohl das weiterhin unter dem im Bericht für 2025 gemeldeten monatlichen Durchschnitt von 26 Tonnen liegt, hat sich die Netto-Kaufmenge gegenüber den 5 Tonnen im Januar 2026 wieder erholt. Der World Gold Council erklärte, dass die Lage im Februar darauf hindeutet, dass nach einem ruhigen Januar die Goldkäufe durch Zentralbanken wieder angezogen haben. Dies unterstreiche die Anerkennung und das Festhalten der Zentralbanken an Gold als Reservewert.
Der Bericht zeigt, dass einige Zentralbanken eine fortlaufende Nettokauf-Rekordlinie für Gold beibehalten haben. Von November 2024 bis Februar 2026 wurden insgesamt 44 Tonnen Gold angekauft; die Tschechische Republik meldete den 36. Monat in Folge mit Nettokäufen. China stockt seit dem 16. Monat in Folge seine Goldbestände auf.
Eine Research-Notiz von Goldman Sachs Ende März stellte fest, dass die mittelfristigen Aussichten für Gold weiterhin solide seien, gestützt durch die anhaltenden Goldkäufe der Zentralbanken und weil die US-Notenbank in diesem Jahr voraussichtlich noch zweimal die Zinsen senken wird. Bis Ende des Jahres sei ein Anstieg des Goldpreises auf 5400 US-Dollar je Unze möglich. UBS erwartete Ende März, dass der Zielpreis für Gold zu Beginn des Jahres 2027 bei 5900 US-Dollar je Unze liegen wird.