Analyst: Der Bitcoin-Markt ist nicht tot, das Angebot verlagert sich hin zu Unternehmensbeständen

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Gate News Nachrichen, im ersten Quartal 2026 pendelt der Bitcoin-Preis die meiste Zeit unter 70.000 US-Dollar, während die kurzfristige Marktstimmung eher vorsichtig bleibt. Laut der Analyse von XWIN Research in CryptoQuant Insights bedeutet der Preisrückgang jedoch nicht das Ende des Marktes, sondern eine Umgestaltung der Angebotsstruktur. Der Verkaufsdruck von Großinvestoren (Whales) steigt weiter, während Unternehmenskäufer gegen den Trend weiter aufstocken und dem Markt damit langfristige Unterstützung geben.

Schätzungen zufolge haben börsennotierte Unternehmen im ersten Quartal netto etwa 62.000 Bitcoins hinzuerworben. Strategy (ehemals MicroStrategy) hat als Erstes mehr als 88.000 Bitcoins gekauft; aktuell beläuft sich ihr Bestand auf rund 762.000 Bitcoins. Die Mittel stammen unter anderem aus Wandelanleihen und Aktienemissionen. Diese Käufe sind Teil einer langfristigen Asset-Allocation-Strategie und keine kurzfristige Spekulation, wodurch ein stabiler Nachfragefluss für Bitcoin entsteht.

Die Mittelzuflüsse bei spot-basierten Bitcoin-ETFs verlaufen indes komplex. Die von BlackRock verwalteten Fonds ziehen zwar Mittelzuflüsse an, doch die GBTC-Vermögenswerte von Grayscale gehen weiterhin zurück. Im März schwanken die Zuflüsse stark: von einem Zufluss von 458 Millionen US-Dollar am 2. März bis zu einem Abfluss von 348 Millionen US-Dollar vier Tage später. Das gesamte verwaltete ETF-Volumen steigt nur leicht auf 56 Milliarden US-Dollar, was zeigt, dass das Kapital zwischen verschiedenen Produkten rotiert, statt dass insgesamt neue Gelder in den Markt eintreten.

Diese Entwicklung zeigt, dass sich der Bitcoin-Markt in einem strukturellen Wandel befindet. Der kurzfristige Verkaufsdruck von Großinvestoren hält den Preis nahe 70.000 US-Dollar, doch die Unternehmenskäufe verändern das Angebotsbild zunehmend. Langfristige Halter können über Unternehmenskäufe einen ähnlichen „IPO“-ähnlichen Exit erreichen; das Angebot verschwindet nicht, sondern verlagert sich lediglich von frühen privaten Haltern hin zu den Unternehmensbilanzen.

Der entscheidende Punkt im zweiten Quartal ist, ob die Unternehmenskäufe den Markt weiter stützen und ein breiteres Nachfragewachstum anstoßen können. Strategische institutionelle Käufer entwickeln sich nach und nach zur neuen dominierenden Marktenergie und bieten damit Unterstützung für den langfristigen Wert von Bitcoin; zugleich könnten sie auch Angebot-Nachfrage-Dynamiken und den Kursverlauf beeinflussen.

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