K33 Research: Bitcoin betritt die Bodenbildungsphase, Markt befreit sich schrittweise von Verkaufsdruck

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Analyseinstitut K33 Research weist darauf hin, dass die jüngste Seitwärtsbewegung von Bitcoin im Bereich von 60.000 bis 75.000 US-Dollar auf eine Abschwächung des Verkaufsdrucks hindeutet. Mit positiven Kapitalflüssen in Spot-ETFs und zögernden Langzeitbesitzern könnte Bitcoin dabei sein, ein Markt-Tief zu bilden.
(Frühere Meldung: Bernstein ruft „Bitcoin hat den Boden erreicht“! Bestätigt Zielpreis von 150.000 USD bis Jahresende: Das ist der schwächste Bärenmarkt aller Zeiten)
(Hintergrund: Trotz 40%-Korrektur kaufen Institutionen weiterhin! Bitcoin-ETFs ziehen in diesem Monat 2,5 Milliarden USD an, deutlich widerstandsfähiger als beim „Gold-Crash“ damals)

Inhaltsverzeichnis

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  • Verkaufsdruck lässt nach, ETF-Kapital fließt wieder rein
  • Langzeitbesitzer verkaufen zögerlich, Derivatemarkt kühlt ab
  • Makroökonomische Unsicherheiten bleiben bestehen

Bitcoin (BTC) schwankt in den letzten Wochen kontinuierlich zwischen 60.000 und 75.000 US-Dollar. Laut dem neuesten Bericht des Kryptowährungsforschungs- und Brokerinstituts K33 Research deutet diese langanhaltende Seitwärtsphase auf eine mögliche Marktumwandlung hin. Mit nachlassendem Verkaufsdruck durch Spot-ETFs und Langzeitbesitzer könnte dies ein starkes Signal für eine Bodenbildung sein.

Vetle Lunde, Leiter von K33 Research, analysiert, dass die aktuelle Kursentwicklung den Merkmalen früherer Tiefpunkte sehr ähnlich ist. Er ist der Ansicht, dass Bitcoin für mittelfristige Investoren bei einem Kurs unter 70.000 USD bereits attraktiv ist.

Verkaufsdruck lässt nach, ETF-Kapital fließt wieder rein

Der Bericht analysiert die jüngsten Kapitalbewegungen im Detail. Lunde erklärt, dass seit Ende Februar dieses Jahres die Kapitalzuflüsse in Bitcoin-Spot-ETFs allmählich wieder positiv sind. Dies deutet darauf hin, dass die starke Verkaufsphase nach dem Allzeithoch im Oktober letzten Jahres sich dem Ende zuneigt.

Früher führte ein Kursrückgang unter bestimmte Kostenbasis bei Investoren zu Gewinnmitnahmen, was eine Überversorgung an Angebot schuf. Mit fortschreitender Korrektur nehmen die Verkaufsanreize ab, und die Nachfrage stabilisiert sich allmählich.

Langzeitbesitzer verkaufen zögerlich, Derivatemarkt kühlt ab

Ähnliche Anzeichen zeigen sich auch bei den Langzeitbesitzern. Daten von K33 zeigen, dass die Menge an Bitcoin, die länger als sechs Monate gehalten wird, nach einem starken Rückgang Ende 2025 wieder zu steigen beginnt. Lunde meint, solange der Kurs unter 100.000 USD bleibt, werden immer weniger Investoren bei diesem Niveau verkaufen, was eine solide Unterstützung für die aktuelle Preisspanne darstellt.

Im Derivatemarkt bestätigt die Handelsaktivität die vorsichtige Marktstimmung. Die offenen Positionen bei perpetual Contracts sind auf einem Jahres-Tief, die Funding-Raten bleiben negativ, was auf eine schwache Nachfrage nach Long-Positionen hindeutet. Zudem bevorzugen viele institutionelle Trader derzeit das Off-Exchange-Handel, während die Open Interest bei CME-Futures stabil bleibt. Es fehlt an einer starken gemeinsamen Überzeugung, die den Markt weiter antreiben könnte.

Makroökonomische Unsicherheiten bleiben bestehen

Trotz positiver Signale innerhalb des Kryptomarktes sind die allgemeinen makroökonomischen Rahmenbedingungen weiterhin volatil. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und steigende Ölpreise erhöhen die Volatilität an den traditionellen Finanzmärkten; gleichzeitig dämpft die weiterhin hawkishe Haltung der US-Notenbank (Fed) die Erwartungen auf eine kurzfristige Zinssenkung. Diese makroökonomischen Faktoren bremsen die Risikobereitschaft der Investoren und begrenzen die neuen Kapitalflüsse in den Kryptowährungsmarkt.

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